Ich habe solche Sehnsucht nach Meer und nach Urlaub! Und bin geradezu verrückt nach Meer! Geht es euch auch so? Die Zeit bis zum nächsten Urlaub ist oftmals so lang und gerade im Winter ist meine Sehnsucht nach Meer riesig.
Sehnsucht nach Meer
Am Meer ist die Welt einfach eine andere. Urlaub am Meer ist das Größte! Der Duft nach Weite und Salz. Frischer Fisch. Schöne lange Strandspaziergänge. Die Füße im Wasser….
Tja, das gibt es bei mir zu Hause leider alles nicht.
Daher habe ich mir überlegt, wie man die Sehnsucht nach Meer überbrücken könnte, wenn man verrückt nach Meer ist…
8 Tipps, wie Du die Zeit bis zum nächsten Strandurlaub besser überbrücken kannst
1. Strandkorb
Wir haben uns jetzt einen Strandkorb gekauft. Allein mit dem Anblick des Strandkorbes auf der Terrasse geht es mir etwas besser und die Sehnsucht nach Meer wird etwas gestillt. Mein Herz wird leichter, wenn ich mit meiner Tasse Kaffee, selbst im Winter an einem milden sonnigen Tag für eine halbe Stunde im windgeschützten Strandkorb verbringe. Mich genüsslich nach hinten lehne und mir die Sonne ins Gesicht scheinen lasse. Unser Strandkorb hat seitliche Bullaugen, zu denen man auch nach rechts und links Ausschau halten kann, so dass sich die Aussicht noch vergrößert.
2. Sand im Garten
Wem der Strandkorb nicht genügt, könnte sich etwas Sand auf die Terrasse liefern lassen. Das macht das Strandfeeling komplett, wenn die Zehen durch den Sand streifen. Und wer noch kleinere Kinder oder Enkel hat, macht auch diese glücklich.
3. Muschel-Dekoration
Wenn du wie ich gerne am Meer und Strand seid, sammelt ihr vielleicht auch gerne mal Muscheln oder Treibgut? Also, ab zur Heißklebepistole! Wie wäre es mit Muschel-Dekoration oder einer Strand-Deko?
4. Meeresrauschen, wenn Du verrückt nach Meer bist!
Magst du Meeresrauschen? Das gibt es auch auf YouTube oder als batteriebetriebene Geräuschkulisse zu kaufen. Und sogar kostenfrei auf Amazon. Manche Menschen können mit sanftem Meeresrauschen auch besser einschlafen. Versuch es doch mal.
5. Fotowand, Meeresposter: Sehnsucht nach Meer
Hast du tolle Urlaubsfotos? Wie wäre es, wenn du diese, oder das Beste, auf Leinwand ziehen lässt. Oder als Glas-Bild? Die kann man auch ganz toll von hinten beleuchten. Da hast du das Meer gleich im Haus.
6. Fotobuch gestalten: Urlaub am Meer
Wir haben von unseren Urlauben etliche Fotobücher, die mir bei großer Sehnsucht nach Meer auch helfen. Da kann ich in Erinnerungen schwelgen und Freunde freuen sich manchmal auch, wenn sie unsere Erlebnisse teilen dürfen.
7. Küstennebel
Wenn gar nix mehr geht, hilft Küstennebel 😉. Das ist ein alkoholisches Getränk, das man an der Nordsee kaufen kann… Ist Geschmackssache und hier nicht ganz Ernst gemeint. Jedenfalls eine Idee gegen „verrückt nach Meer“.
8. Bucket List, welche Strände du noch sehen willst
Wie wäre es mit einer Liste von Urlaub am Meer und Traumstränden, die du gerne mal besuchen möchtest? Denn Vorfreude gilt schließlich als Schönste aller Freuden. Mache doch mal eine sogenannte Bucket List.
Und falls dir nicht so viele Strände einfallen, hier meine persönlichen Favoriten, die ich bereits besuchen durfte und an die ich sehr gerne zurückdenke:
Meine persönlichen Top 12 Traumstrände, die ich schon besucht habe
Ich bin in der glücklichen Lage, dass ich schon viel gereist und viel herumgekommen bin. Daher ist meine Sehnsucht nach Meer umso größer. Ich kann allerdings auch gut in Erinnerungen schwelgen, diese genießen und so auch neue Pläne schmieden. Denn Vorfreude ist so wichtig und wohltuend. Gerade an grauen Tagen, an schlechten Tagen, an Tagen, wenn die Zuversicht nicht gerade die beste ist.
Australien: Bondi Beach, Sydney
USA: Siesta Key Beach, Florida
USA: Coast Guard Beach, Cape Cod
Costa Rica: Playa Manzanillo, Karibik
Südafrika: Wilderness Beach, Wilderness
Namibia: Walvis Bay, Sandwich Bay
Kenia: Diani Beach
Teneriffa: Playa la Arena mit schwarzem Sand
Griechenland: Balos Beach, Kreta
Marokko: Strand von Agadir
Frankreich: Plage de l`Espiguette
Kroatien: Oprna, Insel Krk
Und noch ein paar mehr… 🙂
Wo hat es dir denn gut gefallen? Ich freue mich über Anregungen und neue Ziele, die ich planen kann! Lass mir doch bitte einen Kommentar da, wenn Du Sehnsucht nach Meer hast.
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Homeoffice? Dieses Wort ist gerade in aller Munde. Manche lieben es, andere finden es langweilig und vermissen die Kollegen. Andere raufen sich die Haare und fragen sich, wie halte ich es auf Dauer im Homeoffice aus?
Homeoffice
Unter der Überschrift „New Work“ ist Homeoffice schon lange üblich und auf dem Vormarsch. Denn bis Corona auf uns traf, war es gar nicht so alltäglich, dass man Homeoffice machen durfte oder sollte. Oftmals war das Misstrauen groß und den Arbeitgebern eher daran gelegen, die Mitarbeitenden im Auge zu behalten.
Dann kam Corona und es wurde abrupt alles erst Mal anders. Zumindest für Menschen, die überwiegend im Büro arbeiten und bei denen mobiles Arbeiten möglich ist. Dennoch ist es nicht immer leicht, Familie, Kindererziehung, Home-Schooling und Arbeiten von zu Hause unter einen Hut zu bringen. Viele Frauen müssen am Küchentisch oder im Schlafzimmer arbeiten, sich konzentrieren, während im Rest des Hauses Chaos ausbricht und die Kinder betreut werden wollen.
7 Tipps fürs Homeoffice: Wie halte ich es auf Dauer im Homeoffice aus
1) Richte dir einen festen Arbeitsplatz ein
Es ist wichtig, dass du an einem festen Platz arbeiten kannst. Das gibt dir Sicherheit, eine Routine und spart auch Zeit, da du nicht täglich einen neuen Platz finden musst. Ich kenne eine Frau, die hat wirklich schon auf jedem Fleckchen der Wohnung gearbeitet, weil sie jeweils ausweicht und der Familie den Vortritt lässt. Das geht auf Dauer nicht. Sei es dir selbst Wert und suche dir den bestmöglichen Platz (im Rahmen der gegebenen Möglichkeiten).
2) Pausen
Plane Pausen und vor allem auch eine feste Mittagspause. Eben genau so, wie du es am Office-Arbeitsplatz auch machen würdest. Gehe auch zwischendurch mal auf die Terrasse, den Balkon oder vor die Türe. Denn die „Besuche“ über den Flur fallen ja auch weg.
3) Morgenroutine
Der Weg zur Arbeit entfällt. Vielleicht steht dein Schreibtisch sogar im Schlafzimmer? Überlege dir, wie du für dich klarmachen kannst, dass jetzt Arbeit „im Office“ angesagt ist? Hast du vielleicht einen Paravent, den du aufstellen kannst, um den Schlafbereich abzugrenzen? Mach dein Bett ordentlich, dann sieht es schon mal besser aus.
Ich beispielsweise mache das so: Ich trinke morgens nach dem Aufstehen einen Kaffee. Dann mache ich mich fertig und wenn ich zum Schreibtisch gehe, bereite ich mir vorher eine weitere frische Tasse Kaffee zu und beginne mit dieser dann meinen Arbeitstag.
4) Abgrenzung
Schließe die Tür zum Arbeitsbereich, wenn du so besser arbeiten kannst oder kommuniziere deiner Familie, dass du gerade nicht gestört werden willst, weil du konzentriert arbeiten willst.
Ebenso am Abend: Schließe die Türe zu deinem Arbeitsbereich (falls du einen Raum hast), um ein Signal für das Arbeitsende zu setzen. Dann fällt vielleicht auch das Abschalten und Abstandgewinnen leichter. Denn auch der Weg nach Hause entfällt ja.
5) Klare Regeln und Rituale
Bespreche mit deiner Familie, wie ein guter Tagesrhythmus aussehen könnte. Wann wer Unterbrechungen hat, wie ihr das mit den Mahlzeiten regelt. Wann Besprechungen sind und vor allem wie ihr Pausen machen wollt.
Da liebgewonnene Rituale am Arbeitsplatz entfallen, überlege dir neue: Beispielsweise, wenn du immer mit einer Kollegin zusammen in der Mittagspause spazieren warst, versucht euch virtuell zu verabreden.
Auch kleine Kaffeemeetings kann man via Zoom verabreden und hält so auch den Kontakt zu den Kollegen und Kolleginnen besser.
Vielleicht gibt es auch eine liebe Nachbarin, die ebenfalls im Homeoffice sitzt. Könntet ihr gemeinsam ein Ritual finden, das euch guttut? Vielleicht zweimal pro Woche gemeinsam spazieren gehen? Seid kreativ!
6) Bewegung, frische Luft
Bewege dich! Gehe an die frische Luft oder powere dich zu Hause aus. Du brauchst einen Ausgleich. Werde körperlich aktiv – je nachdem was dir liegt: Yoga, Fitness, Jogging oder schlicht Spazieren gehen.
Das macht den Kopf frei und wirkt Rückenbeschwerden entgegen.
7) Finde deinen Weg
Auf die Dauer ist es wichtig, dass du für dich selbst und gemeinsam in der Familie deinen Weg findest. Ob du täglich zu Hause arbeitest oder den Arbeitgeber bittest, ob du beispielsweise zwei Tage pro Woche im Wechsel mit der Kollegin ins Büro gehen kannst.
Probiere dich aus, suche nach Ritualen, die dir Routine geben und mache das Beste aus der Situation.
Vorteile des Homeoffice
Kurze bis keine Arbeitswege
Weniger Stau auf den Straßen
Die Umwelt wird entlastet
Mehr Flexibilität
Höhere Produktivität
Weniger Ablenkung durch Kollegen und Kolleginnen
Bequemere Arbeitskleidung möglich
Arbeiten und Leben nach dem eigenen Biorhythmus möglich
Nachteile des Homeoffice
Ablenkung im häuslichen Umfeld
Abgrenzung zum Feierabend ist schwieriger
Keine sozialen Kontakte – Isolation
Du kommst nicht aus der Wohnung heraus
Der „kurze Dienstweg“ entfällt
Teamarbeit ist unter Umständen erschwert
Kinderbetreuung muss manchmal parallel erfolgen
Vielleicht mehr Überstunden
Beruf und Privat werden eher vermischt
Selbstdisziplin ist gefragt
Oft kein abgetrennter Raum und richtiger Arbeitsplatz vorhanden
Falls Du Dich im Homeoffice alleine und isoliert fühlst, kann das schnell zu einer Krise führen. Hier ein Buchtipp, wie du aus einer Krise schneller wieder herausfinden kannst.
Fazit: In Zeiten von Corona sollten wir alle flexibel sein. Dabei ist es wichtig, auf sich selbst zu achten! Damit du es auf Dauer im Homeoffice aushalten kannst 🙂
Komplimente und Lob! Wer mag die nicht? Dennoch gibt es hier feine Unterschiede. Finde heraus, wie deine Komplimente noch besser ankommen. Dabei ist es natürlich ein Unterschied, ob du ein Kompliment in einem Flirt bekommst, dein Kind lobst oder einer Kollegin etwas Nettes sagen möchtest. Wie geht man mit Komplimenten am besten um und viele Beispiele für wirklich nette und charmante Komplimente:
Was ist ein Kompliment?
Wahrscheinlich gehen die Meinungen zu Komplimenten etwas auseinander. Generell kann man jedoch sagen, dass ein Kompliment eine wohlwollende und freundliche Äußerung ist (Quelle: Wikipedia). Wir alle freuen uns über ein Lob, über ein freundliches Wort, über Wohlwollen und Anerkennung von anderen. Das tut uns gut. Nährt unsere Seele.
Warum sollte ich Komplimente machen?
Für viele Menschen sind Komplimente gar nicht mehr in Mode. Oder es ist ihnen peinlich – eines zu machen und auch ein Lob anzunehmen. Dabei sind Komplimente wichtig – in der Partnerschaft, im Beruf und auch im Alltag. Es geht uns viel besser, wenn wir freundlich miteinander umgehen. Wenn wir von anderen gesehen und wahrgenommen werden. Komplimente sollten sich gut anfühlen und zwar für den Gebenden wie auch für den Empfänger.
Wie geht ein richtig gutes Kompliment? 6 Tipps für richtig gute Komplimente
Komplimente, die ehrlich gemeint sind, kommen auf jeden Fall am besten an. Selbst wenn die Worte holprig rüberkommen, ist das dann nicht so schlimm. Ein Kompliment sollte von Herzen kommen.
Es sollte angemessen sein. Das bedeutet, man sollte darauf eingehen, in welcher Beziehung man zueinandersteht. Also gewisse Untertöne (Erotik oder so..) vermeiden im Job oder bei der Lehrerin deines Kindes.
Es sollte nicht aus Berechnung gemacht werden. Also nur ein nett sein, um etwas zu erreichen oder zu bekommen. Unser Gegenüber ist ja nicht blöd. Das kommt raus.
Das Kompliment sollte zur empfangenden Person passen. Also ein junges Mädchen nicht in Verlegenheit bringen. Oder die Vorgesetzte mit Schwülstigkeiten ärgern.
Ein ernstgemeintes Kompliment braucht keine Erwiderung im Gegenzug. Denn wenn du es so meinst, erwartest du nichts.
Ein gelungenes Kompliment sollte originell und keineswegs abgedroschen sein. Denn sonst läufst du Gefahr, das Gegenteil zu bewirken und die Person eher zu verärgern.
Kann man mit Komplimenten auch falsch liegen?
Ja. Kann man. Es gibt richtig blöde Anmach-Sprüche. Oder einfach „Komplimente“, einfach schlecht ankommen. Denn nicht jedes Lob ist ein Lob. Beispielsweise:
Du bist toll, aber…
Eigentlich bist du gar nicht so hässlich.
Du kannst richtig gut Kaffee kochen.
Manchmal löst „falsche Anerkennung“ sogar Krisen aus.
Komplimente, Lob und Anerkennung:
1. Kleine Komplimente für den Alltag:
Ohne dich ist alles doof
Ich mag dich
Ich bin stolz auf dich
Du bringst mich zum Lachen
Wenn ich dich nicht hätte…
2. Kleine Komplimente im Job:
Du sagst immer das Richtige
Deine Meinung ist mir viel Wert.
Danke, dass ich dich fragen darf.
Von dir kann ich viel lernen.
Ich vertraue auf deinen Vorschlag.
3. Komplimente für Zwischendurch für Vorgesetzte:
Von Ihnen kann ich wirklich viel lernen.
Ich bewundere ihre Zielstrebigkeit.
Ihre Beobachtungsgabe ist wirklich sehr gut.
Sie sind ein guter Chef
Sie sind ein echtes Vorbild für mich.
4. Anerkennung und kleine Komplimente für die Liebe:
Du machst mich glücklich
Durch dich bin ich ein besserer Mensch
Bei dir kann ich ganz ich selbst sein
Ich liebe dich, auch wenn du verkackst
Du bist die tollste Frau / der tollste Mann der Welt!
5. Lob und kleine Komplimente für Kinder:
Das hast du gut gemacht.
Ich bin so stolz auf dich
Ich bin so froh, dich als Kind zu haben
Wenn ich dich nicht hätte…
6. Charmante Komplimente für Frauen:
Du bist eine schöne Frau.
Du siehst nie im Leben aus wie 30, sondern viel jünger.
Wenn du lachst, geht die Sonne auf.
Deine neue Frisur ist umwerfend.
Deine Augen strahlen wie Sterne.
7. Komplimente für Männer:
Bei dir fühle ich mich geborgen.
Du bist ein toller Mann.
Du bist ein super Typ.
Es ist klasse, wie du mit Kindern umgehen kannst
Du hast einen coolen Style
Diese Farbe steht dir gut.
Wie geht man mit Komplimenten am besten um?
Ganz einfach. Wenn es ein gutes Kompliment auf Augenhöhe ist.
Annehmen – Schweigen – Danken – Fertig!
Also jetzt bist du gerüstet. Probiere es aus! Ein schönes, ernst gemeintes Kompliment macht die Welt schöner und bunter! Übrigens. Der 01.03. ist der Tag der Komplimente!
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Kaffee… Kann Kaffee denn gesund sein? Daran scheiden sich die Geister. Denn für die einen ist er so viel Wert wie schwarzes Gold. Für die anderen ist er schädlich für den Körper und steht in schlechtem Ruf. Denn lange Zeit galt Kaffee als ungesund. Heute hat sich das gewandelt. Ist Kaffee gesund oder eher nicht? Wir gehen dieser Frage hier auf den Grund.
Einige Fakten rund um Kaffee. Kaffee ist gesund!
Kaffee ist das beliebteste Getränk der Deutschen. Jeder Erwachsene trinkt pro Jahr etwa 150 bis 160 Liter.
Es gibt mehr als 200 Studien, die sich mit den Wirkungsweisen von Kaffee auf unseren Körper beschäftigen. Die meisten zeigen positive Wirkungen.
Da jeder Mensch ein Individuum ist, vertragen wir auch Kaffee unterschiedlich. Und Kaffee passt nicht zu allen Menschen. Nicht alle Menschen vertragen Kaffee.
Mit drei bis vier Tassen liegt man im „gesunden“ Bereich.
In Österreich nennt man Kaffee auch „großer Brauner“ oder Melange.
In Europa sind die Finnen die größten Kaffeekonsumenten mit 12kg Rohkaffee pro Kopf. Der EU-Durchschnitt liegt bei knappen 5kg.
11 positive Gründe, Kaffee zu trinken
In Studien kam heraus, dass etwa drei bis vier Tassen pro Tag einen gewissen Vorteil bringen gegenüber den Personen, die keinen Kaffee trinken. Somit ist Kaffee gesund!
Noch bis 2016 stufte die WHO (Weltgesundheitsorganisation) Kaffee als möglicherweise krebserregend ein, da dies in früheren Studien vermutet wurde. Mittlerweile wurden sehr viele, mehr als 1000 Ernährungs- und Krebsstudien ausgewertet und Entwarnung gegeben.
Kaffee macht wach – Kaffee am Morgen. Das ist für viele das normalste von der Welt und gehört einfach mit dazu. Kaffee macht wach. Menschen, die eher weniger trinken profitieren mehr davon als Vieltrinker.
Kaffee kurbelt den Stoffwechsel an – Also hilft Kaffee beim Abnehmen, denn Kaffee enthält Substanzen, die den Stoffwechsel ankurbeln und so Körperfett leichter verbrannt werden kann.
Kaffee hilft der Verdauung – Morgens eine Tasse Kaffee auf nüchternen Magen regt die Verdauung an und man kann sich leichter „erleichtern“.
Kaffee entwässert nicht – Früher hieß es, dass viel Kaffee trinken austrocknet. Ok, man muss häufig nach dem Konsum von Kaffee direkt auf die Toilette. Dies aber deshalb, weil man weitestgehend Flüssigkeit, also Wasser zu sich nimmt. Also keine Austrocknung oder so.
Kaffee hilft gegen Kopfschmerzen – Die Schmerztoleranz erhöht sich und insbesondere ein doppelter Espresso hilft gegen leichte Kopfschmerzen. In Kombination mit einer Aspirin noch besser.
Kaffeetrinker leben länger – Die Lebenserwartung bei Menschen, die etwa drei Tassen Kaffee pro Tag trinken steigt, da gewisse Krankheiten wie Kreislaufprobleme oder Krankheiten im Magen-Darm-Trakt weniger auftreten.
Kaffee senkt das Depressionsrisiko – Eine Harvard-Studie hat 50.000 Amerikanerinnen untersucht und herausgefunden, dass das Risiko für eine mögliche Depression um bis zu 20% sinkt, wenn die Frauen etwa vier Tassen Kaffee pro Tag tranken.
Kaffee senkt das Krebsrisiko – In einer Studie kam heraus, dass drei bis vier Tassen pro Tag die Wahrscheinlichkeit an Krebs zu erkranken um bis zu 18% senken könnte. Vor allem bei Leberkrebs, Leukämie und Prostatakrebs.
Kaffee senkt das Risiko für gewisse Krankheiten – Kaffeetrinker senken ihr Krankheitsrisiko für folgende Krankheiten: Parkinson, Alzheimer, Leberzirrhose oder Diabetes Typ 2.
Kaffeegenuss stärkt das Herz-Kreislauf-System – Das Risiko für Herz-Kreislauf-Erkrankungen, Herzinfarkte oder Schlaganfälle sinkt und Kaffee hat keinen schlechten Einfluss auf den Blutdruck, wie lange Zeit angenommen wurde.
Kaffee macht leistungsfähiger – Eine Tasse Kaffee vor einem Workout blockiert chemische Reaktionen und die Muskeln werden erst später müde und schmerzempfindlich.
Negative Effekte von Kaffee
Nicht jeder verträgt Kaffee und sollte also selbst entscheiden, ob und wieviel ihm gut tut.
Vor allem Schwangere sollten eher weniger trinken, da Koffein über die Plazenta an das Baby geht. Vielleicht wäre entkoffeinierter Kaffee während der Schwangerschaft eine Alternative? Mehr Beiträge für Schwangere.
Positive Fakten rund um Kaffee auf einen Blick
Kaffee stärkt die Konzentration
Kaffee kann die Haut vor Zellschäden schützen
Kaffee enthält Antioxidantien
Kaffee kann das Diabetesrisiko senken
Kaffee stärkt die Konzentration
Kaffee schützt vor Karies
Fazit:
Kaffee hat viel häufiger gesundheitliche Vorteile als Nachteile. Klar, ist jeder Mensch verschieden und sollte individuell für sich entscheiden. Aber wissenschaftliche Studien sind sich da einige, dass Kaffee viele Jahre zu Unrecht als eher schädlich bezeichnet wurde. Zum Glück für alle, die gerne eine gute Tasse Kaffee genießen!
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Das ist eines meiner Lieblingsbücher*, damit Du Dich nie mehr über verpasste Gelegenheiten ärgern musst und stattdessen zum Chancenjäger wirst:
Du erfährst mehr darüber, wie Du Deine Träume verwirklichen kannst!
Du wirst Dir darüber klar, wofür Du angetreten bist und wofür Du stehst.
Du verpasst nicht die Party Deines Lebens!
Das sagt Hermann Scherer selbst über sein Buch:
„Die Sorte Glück, die ich meine, wenn ich von Glückskindern spreche, ist der Zustand des Glücklichseins, der nicht durch einen zufälligen Glückstreffer hervorgerufen wird, sondern durch eine Art zu leben, die einem ermöglicht, dauerhaft Chancen zu entdecken und zu nutzen. Um diese Glückskinder und ihren besonderen Chancenblick geht es in diesem Buch.“
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Die Periode begleitet Frauen das halbe Leben und der Menstruationszyklus gibt meistens einen konstanten Rhythmus vor. Allerdings wird die Periode dann in den Wechseljahren unberechenbar. Wie lange dauert die hormonelle Umstellung in den Wechseljahren? Lies hier mehr:
Was sind die Wechseljahre?
Wechseljahre, auch Klimakterium genannt, beschreiben die Phase im Leben von Frauen, wenn sich der weibliche Hormonhaushalt wandelt. Die Eierstöcke stellen langsam ihre Produktivität ein und mit der letzten Regelblutung kommt es zur Menopause. Die weiblichen Sexualhormone werden weniger, was bei vielen Frauen zu körperlichen Veränderungen und auch Beschwerden führt. Der natürliche Vorrat an Eizellen geht zu Ende, so dass auch die Bildung der Hormone Östrogen und Progesteron immer weniger wird.
Wann beginnen die Wechseljahre?
Der Beginn und auch die Dauer sind ganz unterschiedlich. Manchmal dauert die Umstellung des Hormonhaushalts nur einige Monate, bei manchen Frauen auch Jahre, eben Wechseljahre. Bei etwa 10% der Frauen dauert das Klimakterium sogar länger als 10 Jahre.
Ab dem 40. Lebensjahr beginnt der hormonelle Umbau und die Hormonmenge sinkt langsam ab und Schwankungen in der Hormonproduktion treten vermehrt auf. Die meisten Frauen kommen zwischen 40 und 50 ins Klimakterium und die Hormonumstellung beginnt.
Wann ist die Menopause erreicht?
Die hormonelle Umstellung in den Wechseljahren kann ja etliche Jahre andauern. Von der Menopause spricht man, wenn nach der letzten Periode mindestens 12 Monate ohne sonstige Blutungen vergangen sind. Durchschnittlich ist eine Frau dann 51 Jahre alt.
Wie merkt man, dass die Wechseljahre kommen?
Das ist bei jeder Frau unterschiedlich. Generelle Symptome sind allgemeine Erschöpfung, Antriebslosigkeit und Unruhe. Müdigkeit und Schlafstörungen. Allerdings können auch depressive Verstimmungen dabei sein. Und Schuld sind – wie fast immer – die Hormone, die sich umstellen.
Erste Anzeichen sind dann kürzere Monatszyklen, Zwischenblutungen, Schmierblutungen, unregelmäßige Periode oder besonders starke und sehr lange Blutungen. Unter Umständen hat man als Frau auch starke Unterleibsschmerzen, ein Spannungsgefühl in der Brust oder vermehrte Wassereinlagerungen.
Wie lange dauert die hormonelle Umstellung in den Wechseljahren?
Etwa jede dritte Frau bemerkt das Einsetzen der Wechseljahre mit dem Ausbleiben der Periode und manchmal ist das auch das einzige körperliche Symptom mit dem sich die Wechseljahre ankündigen.
Im Durchschnitt sind die Frauen Anfang 50. Manche aber auch erst 45 Jahre, wenn die letzte Periode einsetzt. Die meisten sind mit 55 Jahren mitten in den Wechseljahren. Bei nur etwa 1% der Frauen beginnen die Wechseljahre vor dem 40. Lebensjahr (vorzeitige Wechseljahre). Das hängt auch davon ab, wie die eigene Mutter und nahe weibliche Verwandte die Menopause erlebt haben. Es gibt hier Merkmale von Vererbung.
Jedenfalls gibt es große Unterschiede und die hormonelle Umstellung in den Wechseljahren kann von wenigen Monaten bis zu hin zu mehreren Jahren dauern. Und ebenso fast unbemerkt von statten gehen bis hin zu starken körperlichen Problemen und sogar Krankheiten.
Zudem zeichnet sich ein Zusammenhang zwischen dem Beginn und der Dauer insgesamt ab. Denn Frauen, die erst spät ins Klimakterium kommen, sind meist schneller durch. Frauen, bei denen die Beschwerden bereits früh beginnen, dauern sie häufig auch einige Jahre länger. Im Durchschnitt sind es allerdings zehn Jahre.
Was sind die häufigsten Beschwerden der Wechseljahre?
Mittel gegen Wechseljahrbeschwerden, die frei bei Amazon zu kaufen gibt. Mit diesen meist pflanzlichen Mitteln kannst Du versuchen, Dir zunächst selbst zu helfen. Oder auch dann, wenn Du beispielsweise Hormone ablehnst und selbst etwas gegen mögliche Beschwerden unternehmen möchtest:
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Eigentlich ist Knoblauch ja gesund und schmecken tut er auch. Denn die meisten von uns mögen Aioli, Tzaziki, Döner oder Knoblauchöl. Ich auch! Aber was kann ich gegen Knoblauchgeruch tun, wenn ich am nächsten Tag einen Termin habe? Oder mich mit dem Mundgeruch einfach unwohl fühle?
Denn Pfefferminzbonbons, Zähneputzen und co. funktionieren ja meistens nicht wirklich…
Hier verraten wir Dir die besten Tipps und Hausmittel, was Du gegen Knoblauchgeruch tun kannst.
Warum riecht Knoblauch?
Tja. Knoblauch gibt seinen aromatischen Geschmack ans Essen ab und leider aber hinterlässt er auch einen schalen Geschmack bist unangenehmen Mundgeruch. Das liegt an der Schwefelverbindung Allicin, die beim Zerkleinern der Knoblauchzehe entsteht. Fatal ist, dass wir oftmals den strengen Geruch an uns selbst gar nicht wahrnehmen, sondern nur unser Gegenüber. Und auch das nimmt jeder anders wahr.
Oftmals ist das auch antrainiert. Denn in Ländern, in deren Küche sehr viel mit Knoblauch gekocht wird, sind die Menschen an den Geruch gewöhnt und bewerten den Geruch viel positiver als Menschen, in deren Kultur Knoblauch eine geringere Rolle spielt.
Knoblauch ist gesund
Jedenfalls unabhängig vom Geruch ist Knoblauch sehr gesund. Er ist antibakteriell und entzündungshemmend, kann also das Wachstum von Bakterien hemmen, Viren abwehren und Pilze eindämmen. Darüber hinaus ist Knoblauch gut gegen freie Radikale, schützt die Gefäße und kann den Anteil an schlechtem LDL-Cholesterin senken. Allerdings ist das alles nicht komplett wissenschaftlich erwiesen.
Wie lange dauert der Knoblauchgeruch an?
Das kann man pauschal nicht sagen, denn das ist je nach Person unterschiedlich und hängt auch von der Menge an Knoblauch ab, die Du gegessen hast. Grob kann man allerdings sagen, dass nach einem Tag normalerweise die Ausdünstungen und der Geruch wieder weg sind. Selbst wenn Du nichts gegen den Knoblauchgeruch unternimmst. Allerdings kommt es auch auf den Geruchssinn der anderen Personen an. Manchmal kann es aber auch bis zu drei Tage dauern, bis die geruchsbildenden Stoffe im Körper abgebaut sind.
Was kann ich gegen Knoblauchgeruch an den Händen tun?
Wer schon einmal Knoblauch geschält und zerkleinert hat, kann ein Lied davon singen, wie lange die Hände danach noch nach Knoblauch riechen.
Hier einige Hausmittel gegen Knoblauchgeruch an den Händen:
Essig nimmt den Geruch von Knoblauch auf. Wasche Deine Hände mit Essigwasser. Und spüle unter fließendem Wasser gut nach. Denn sonst riechen Deine Hände zwar nicht mehr nach Knoblauch, dafür aber nach Essig! 😉
Kaffeesatz nimmt ebenfalls Gerüche auf: Reibe etwas Kaffeepulver in den feuchten Händen und wasche sie danach gründlich mit Seife ab.
Edelstahl nimmt auch Gerüche auf. Reibe Deine Hände oder Finger an einem Edelstahllöffel, an der Spüle oder einem Edelstahl-Ei.
Verreibe etwas etwas Zitronensaft mit etwas Salz auf den Händen.
Was hilft gegen Knoblauchgeruch?
Falls Du am nächsten Tag einen wichtigen Termin hast, kannst Du vorbeugend nur das Knoblaucharoma nutzen, ihn aber nicht essen. Also zerkleinern und anbraten, dann aber wieder aus dem Essen herausfischen. Ganz vermeiden lässt sich Knoblauchgeruch allerdings nicht.
Es kann auch helfen, den grünen Kern in der Mitte der Zehe vor der Zubereitung zu entfernen. Denn dieser enthält besonders viel Allicin, das hauptsächlich für den strengen Geruch verantwortlich ist.
Was kann ich gegen Knoblauchgeruch tun? 7 Hausmittel, die helfen
Da jeder Mensch anders auf Knoblauch reagiert, helfen die nachfolgenden Hausmittel auch bei jedem anders. Probiere es bitte selbst aus, was zu Dir passt und Dir hilft, den Knoblauchgeruch zu vertreiben oder zumindest abzumildern.
Es gibt Menschen, die schwören auf ein Glas fetthaltiger Milch, um die schwefelhaltigen Verbindungen des Knoblauchs abzumildern.
Versuche es mit ein paar Blättern frischer Minze, Petersilie oder Salbei. Einfach gründlich kauen.
Iss einen frisch aufgeschnittenen Apfel. Die Enzyme des Apfels können helfen, die Schwefelverbindungen zu neutralisieren.
Fazit: Es gibt zahlreiche natürliche Hausmittel, die gegen den Knoblauchgeruch helfen können. Versuche es und finde das Hausmittel heraus, das Dir hilft. Ich freue mich hier auch über Anregungen in den Kommentaren. Vielleicht gibt es noch Geheimtipps, die ich nicht kenne und hier ergänzen könnte 🙂
😊 Auf GoLefanio stehen Herzensangelegenheiten im Vordergrund! Es geht um interessante Themen rund um Lifestyle, Gesundheit, Ruhe und Entspannung, Ernährung und Rezepte, Interviews, Mindset und Buchempfehlungen. GoLefanio will eine Inspiration sein! 😊 Vielleicht magst Du meinen Blog kostenfrei abonnieren? Dann verpasst Du keinen Beitrag mehr. Lediglich die E-Mail-Adresse eintragen, absenden und vor allem die Bestätigungsmail im Postfach anklicken (Schau bitte auch im Spam nach). Dann erhältst Du etwa einmal die Woche Post von GoLefanio mit jeweils dem neuen Blogbeitrag. Zu jeder Zeit kannst Du Dich wieder austragen.
Chlamydien zählen zu den häufigsten Geschlechtskrankheiten weltweit. Das verheerende an dieser bakteriellen Erkrankung? Sie verläuft in vielen Fällen absolut unerkannt, was die Wahrscheinlichkeit einer Ansteckung deutlich erhöht! Mehr zur Chlamydien-Infektion, wie du sie erkennst, behandelst und dich gegen den Erreger schützt, verraten wir dir!
Was sind Chlamydien?
Wenn wir von Chlamydien sprechen, meinen wir im Grunde die Bakterienart Chlamydia trachomatis (Serotyp D-K). Diese Bakterien, die über Schleimhautkontakt übertragen werden, lösen die Chlamydien-Infektion aus, welche wir als Geschlechtskrankheit kennen. Dass die Infektion in vielen Fällen unerkannt bleibt, trägt maßgeblich dazu bei, dass die Ansteckungsrate so hoch ist. Aus diesem Grund zählen Chlamydien-Infektionen auch zu jenen Geschlechtskrankheiten, die weltweit am häufigsten vorkommen.
Wie erkenne ich eine Chlamydien-Infektion?
Eine Infektion mit Chlamydien ist nicht ganz so leicht zu erkennen. Denn in vielen Fällen symptomlos läuft sie ohne Symptome ab. Der Erreger verbleibt dann versteckt im Körper und kann bei sexuellem Kontakt weitergegeben werden. Zeigen sich nach einer Infektion mit Chlamydien Symptome, dann meist nach durchschnittlich zwei bis sechs Wochen. So lange beträgt die Inkubationszeit bei einer Chlamydien-Infektion.
Symptome einer Chlamydien-Infektion
Die Symptomatik einer Chlamydien-Infektion variiert, wenn sie denn überhaupt auftritt. Symptome von Chlamydien sind bei Männern und Frauen unterschiedlich:
Eine Chlamydien-Infektion bei der Frau zeigt sich durch:
Harnröhrenentzündung
Ausfluss, der stark sein kann und übelriechend
Brennen, Jucken und Schmerzen beim Wasserlassen
Unterleibsschmerzen und Fieber, sofern sich die Chlamydien auf Eileiter, Eierstöcke oder Gebärmutter ausgebreitet haben (eine Chlamydien-Infektion kann auch zur Unfruchtbarkeit führen)
Chlamydien beim Mann zeigen sich durch:
Harnröhrenentzündung
selten auch Nebenhodenentzündung
schleimigen Ausfluss
Brennen, Jucken und Schmerzen beim Wasserlassen
Je nach Übertragungssituation kann es bei beiden Geschlechtern auch zu Bindehaut- oder Rachenentzündungen kommen.
Wie bekommt man Chlamydien?
Chlamydien-Infektionen gehören zu den sexuell übertragbaren Krankheiten. In der Regel erfolgt die Übertragung über die Schleimhäute.
Eine Ansteckung mit Chlamydien ist möglich über die Schleimhäute …
… der Geschlechtsorgane und Harnwege
… des Analbereichs
… des Rachens und der Atemwege
… der Augen
Hilfe bei einer Chlamydien-Infektion
Hast du den Verdacht, dich mit Chlamydien infiziert zu haben, solltest du umgehend einen Arzt aufsuchen. Mit einem Abstrich kann das Bakterium leicht nachgewiesen werden. Beim Mann wird der Abstrich aus der Harnröhre genommen, bei der Frau über den Gebärmutterhals. Je schneller die Behandlung erfolgt, desto wahrscheinlicher ist es, dass der Infekt komplikationslos und vor allem restlos ausheilt. Bei einer Chlamydien-Infektion wird immer ein Antibiotikum verschrieben.
Hausmittel gegen Chlamydien
An dieser Stelle muss betont werden, dass Chlamydien nicht auf eigene Faust behandelt werden können, sondern immer eine Antibiotikumsgabe unter ärztlicher Aufsicht bedürfen. Dennoch gibt es einiges, das du im Falle einer Infektion zusätzlich zur medikamentösen Behandlung tun kannst. Sinnvoll ist es zum Beispiel viel Wasser und ungesüßte Tees zu trinken, da so die Harnwege durchgespült werden. Auch ein Sitzbad mit Kamille oder Schafgarbe wirkt lindernd.
Chlamydien: Auch Babys können sich anstecken!
Chlamydien bei Schwangeren sind ganz besonders gefährlich. Beim Geburtsvorgang ist nämlich die Ansteckungsgefahr für das Baby hoch. Aus diesem Grund wird im Rahmen der Vorsorgeuntersuchungen in der Schwangerschaft automatisch auf eine Chlamydien-Infektion getestet. Bist du schwanger und hast den Verdacht, dich mit Chlamydien infiziert zu haben, solltest du das umgehend deinem Frauenarzt mitteilen. Bei Neugeborenen äußert sich eine Chlamydien-Infektion meist durch eine Bindehautentzündung oder Lungenentzündung.
Chlamydien vorbeugen
Kondome beugen einer Chlamydien-Infektion vor, wenn sie richtig angewendet werden. Auch bei Oral- und Analverkehr sind sie notwendig. Im Falle einer Ansteckung mit Chlamydien ist es außerdem wichtig, auch den Partner mitzubehandeln. Die Wahrscheinlichkeit einer Ping-Pong-Infektion ist nämlich gegeben.
Krampfartige Unterleibsschmerzen, ein aufgeblähter Bauch, Übelkeit oder unangenehmes Ziehen im Rücken: Viele Frauen leiden Monat für Monat unter lästigen Menstruationsbeschwerden. Die besten Tipps gegen Menstruationsbeschwerden und um dem Schmerz den Garaus zu machen, haben wir für dich zusammengestellt.
Die richtige Ernährung
Quälen dich häufig krampfartige Regelschmerzen, helfen manchmal kleine Veränderungen in den Ernährungsgewohnheiten. Magnesium- und kalziumreiche Nahrungsmittel können Menstruationsbeschwerden lindern, wirklich wahr! Du solltest also bei Milch, Käse, Nüssen, Hülsenfrüchten, Bohnen oder Spinat herzhaft zugreifen. Zusätzlich kann es helfen, in der Zeit während der Menstruation auf Koffein zu verzichten. Auch Alkohol und Zigaretten solltest du wenn möglich vermeiden.
Sport und Bewegung
Mäßige sportliche Betätigung während deiner Tage hilft dir dabei, die Durchblutung im Becken anzuregen und so schmerzhafte Krämpfe zu lösen. Bestens geeignet sind Sportarten wie Gymnastik, Radfahren oder Yoga. Fühlst du dich dazu nicht imstande, kann auch ein ausgedehnter Spaziergang Linderung verschaffen.
Tee
Während der Menstruation leiden viele Frauen unter Verdauungsproblemen oder Übelkeit. Ein entkrampfender Magen-Darm-Tee aus Heilpflanzen wie Fenchel, Kamille, Melisse oder Schafgarbe kann Wunder wirken.
Wärme
Mit Wärme kannst du wirkungsvoll Krämpfe und Schmerzen während der Menstruation lindern. Nutze, womit du dich wohlfühlst, etwa eine Wärmeflasche oder ein Kirschkernkissen. Manche Frauen nehmen auch gerne ein warmes Bad oder genießen eine warme Dusche.
Anti-Stress-Maßnahmen
Häufig bedingen sich Stress im Alltag und Menstruationsbeschwerden gegenseitig. Klassische Maßnahmen gegen Stress wie beispielsweise Yoga, Meditation, autogenes Training oder progressive Muskelentspannung können dir hier Linderung verschaffen.
Akupressur
Das Drücken von Akkupressurpunkten gegen Menstruationsbeschwerden kann helfen, diese erträglicher zu machen.
Ein klassische Anwendung zum Ausprobieren:
Drücke mit Daumen oder Zeigefinger fest auf eine bestimmte Stelle an der Innenseite des Unterschenkels. Diese befindet sich etwa eine Handbreit unterhalb deines Knies.
Kurkuma gegen Stimmungsschwankungen
Gegen Stimmungsschwankungen während der Regel hilft manchmal ein Griff ins Gewürzregal. Kurkuma zum Beispiel wirkt ausgleichend.
Klassische Massage
Häufig sind die Krämpfe im Unterleib der Grund dafür, dass sich deine gesamte Rückenmuskulatur verkrampft. Eine klassische Rückenschmerzen kann dir dabei helfen, Verspannungen zu lösen und sorgt für Wohlbefinden.
Bauchmassage mit ätherischen Ölen
Bei Menstruationsbeschwerden tut manchen Frauen eine Bauchmassage gut. Dazu massierst du mit einer Hand im Uhrzeigersinn sanft um den Bauchnabel herum. Ätherische Öle wie Kamille oder Wacholder in neutralem Massageöl können den Effekt noch verstärken.
Weniger Salz bei Wassereinlagerungen
Neigst du in der Zeit vor und während der Menstruation zu Wassereinlagerungen, solltest du auf Salz verzichten. Dieses sorgt nämlich zusätzlich dafür, dass die Zellen zusätzlich Wasser einlagern.
Das waren die besten Tipps gegen Menstruationsbeschwerden.
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Mein Buch „Immunsystem stärken wie Oma Else“
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Nach wir vor ist der weibliche Zyklus ein Thema, über das Stillschweigen bewahrt wird. Das ist ausgesprochen schade, denn auf diese Weise halten sich Mythen über die Regel hartnäckig. Und auch wesentliche Informationen, wie du dich während deiner Tage am besten verhältst, erreichen dich nicht. Dabei ist es wichtig zu wissen, worauf du während der Periode besonderes Augenmerk legst und worauf du besser verzichtest. Dos und Dont’s während der Periode haben wir dir zusammengestellt.
Ernährung und Periode: Das solltest du während der Regel nicht essen
Ernährung kann deine Regel und verbundene Beschwerden positiv oder negativ beeinflussen. So gibt es einige Dinge, die du während der Regel nicht essen solltest (oder allenfalls reduziert), da sie unangenehme Begleiterscheinungen verstärken können. Diese sind:
Andere Dinge tun deinem Körper gerade während der Periode gut, deshalb solltest du sie verstärkt zu dir nehmen. Diese sind:
Eiweiß (Soja, Nüsse, Hülsenfrüchte,…) und langkettige Kohlenhydrate (Vollkornprodukte, Hafer- oder Dinkelflocken, Kleie, Bohnen,…)
„Gute Fette“/ungesättigte Fettsäuren (Omega-3 oder Omega-6: Oliven-, Raps- oder Walnussöl, Avocado, Nüsse, Fisch,…)
Obst und Gemüse
Eisen und Magnesium: Gerade während der Regel sollte der Bedarf ausreichend durch Lebensmittel wie Fleisch, Hülsenfrüchte, Nüsse, Kerne, Linsen, Hirse, Vollkorn, Haferflocken, grünes Gemüse oder Vollkornreis gedeckt werden.
Monatshygiene: Dos und dont’s während der Periode bei Binden und Tampons
Wir benutzen sie Monat für Monat und machen uns sehr wenig Gedanken über ihre Herkunft oder Inhaltsstoffe: Binden und Tampons! Dabei ist Monatshygiene längst nicht so lupenrein, wie uns die Werbung oft weismachen möchte. Es ist keine Seltenheit, dass schädliche Stoffe und Chemie die empfindliche Scheide reizen. Auch wiederkehrende Vaginalinfektionen können mit der verwendeten Monatshygiene zusammenhängen.
Empfehlenswert daher: Versuche, ob du dich während der Regel eventuell mit einer Menstruationstasse wohl fühlst. Oder greife als Alternative zu biologisch hergestellten Binden und Tampons. Auch waschbare Binden aus Naturstoffen können während der Regel zum Einsatz kommen.
Periode und körperliche Anstrengung: Wie viel Bewegung ist richtig?
Grundsätzlich gilt: Während der Regel ist moderate Bewegung absolut anzuraten. Zu schwere körperliche Arbeit solltest du aber nicht verrichten, das kann deine Regelschmerzen verstärken.
Viele Frauen machen während der Regel den Fehler, dass sie sich auf der Couch ausruhen und dabei so wenig wie möglich bewegen. Das wirkt sich allerdings negativ auf die Regelschmerzen aus und verstärkt die Problematik zusätzlich! Bewegung wie Spaziergänge, Walken, Rad fahren, Schwimmen oder Gymnastik entkrampft die Gebärmutter und wirkt so schmerzlindernd und entspannend während deiner Regel.
Sex und Selbstbefriedigung während der Regel: Worauf muss ich achten? Auch hier die Dos und Dont’s während der Periode
Vielleicht fragst du dich, ob Sex oder Selbstbefriedigung während der Periode erlaubt sind. Hier gilt – wie immer bei diesem Thema: Erlaubt ist, was (beiden) gefällt! Grundsätzlich spricht absolut nichts gegen Sex oder Selbstbefriedigung, wenn du deine Regel hast. Im Gegenteil, gerade während der Tage wirkt ein Orgasmus oftmals besonders intensiv und entkrampft die Gebärmuttermuskulatur auf natürliche Art und Weise.
Achte bei Sex während der Regel aber natürlich unbedingt auf entsprechende Verhütung sowie Hygiene und denke daran, gegebenenfalls den Tampon im Vorfeld zu entfernen.
Bauchkrämpfe während der Regel: Soll ich Schmerzmittel nehmen?
Viele Frauen leiden an schlimmen Krämpfen während der Regel. Dauerhaft Schmerzmittel zu schlucken, kann aber natürlich keine Lösung sein. Hast du das Gefühl, die Regelschmerzen sind so stark, dass du auf Medikamente nicht verzichten kannst, solltest du dringend mit deinem Frauenarzt sprechen.
Es gibt einige natürliche Mittel, die dir helfen können, deine Mitte zu entspannen und so Unterleibsschmerzen während der Periode entgegenzuwirken. Akupressur, Yoga, Massage, Wärme sowie Tees aus Frauenmantel, Mönchspfeffer oder Johanniskraut können die Gebärmuttermuskulatur entkrampfen.
Solltest du doch einmal ein Schmerzmittel während deiner Tage brauchen, verzichte auf Aspirin. Dieses wirkt nämlich blutverdünnend und würde deine Periode noch verstärken.
Kleine Zusammenfassung: Was wirkt sich negativ auf die Periode aus und was fördert sie?
Im Alltag gibt es einige Dinge, die sich negativ auf deine Regelschmerzen auswirken und diese noch verstärken können. Gerade in dieser sensiblen Zeit solltest du deinen Körper unterstützen und deshalb während der Regel auf (übermäßigen Konsum von) Alkohol, Zigaretten und Koffein verzichten. Achte stattdessen auf ausreichend Bewegung, Schlaf, entsprechend hohe Flüssigkeitszufuhr (Wasser, ungesüßte Tees, Fruchtschorlen) und eine gesunde Ernährung. All das fördert die Schmerzfreiheit während deiner Periode.
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Hämorrhoiden sind ein ausgesprochen unangenehmes Leiden, über das nicht gerne gesprochen wird. Dennoch ist diese Erkrankung im Bereich des Mastdarmes, die sich durch Symptome wie Juckreiz, Brennen, Empfindlichkeit, Schmerzen oder Blut am Anus äußert, weit verbreitet. Die Dunkelziffer ist hoch, denn Betroffene werden häufig erst dann beim Arzt vorstellig, wenn der Leidensdruck sie dazu zwingt. Ein Fehler, denn mit geeigneten therapeutischen Maßnahmen können Beschwerden, die Hämorrhoiden mit sich bringen, rasch gelindert werden. Aber was tun bei Hämorrhoiden? Hilfe bei Hämorrhoiden: Behandlungsmöglichkeiten und wie man sie erkennt.
Wie erkennt man Hämorrhoiden?
Wir alle haben Hämorrhoiden! Am Ende des Mastdarmes liegt diese polsterförmige Ansammlung von Blutgefäßen unter der Schleimhaut und sorgt gemeinsam mit der Analmuskulatur für einen entsprechenden Verschluss des Afters. Erst, wenn sich Hämorrhoiden unangenehm bemerkbar machen, spricht man von einem Hämorrhoidalleiden. Die vergrößerten Hämorrhoiden wölben sich dann knotenförmig vor. Im Hinblick auf den Schweregrad unterscheidet man vier verschiedene Stadien. Je früher die Behandlung von Hämorrhoiden einsetzt, desto besser ist die Aussicht auf dauerhafte Beschwerdefreiheit.
Zum Schweregrad von Hämorrhoiden
Hämorrhoiden 1. Grades: Die vergrößerten Hämorrhoiden sind noch nicht zu ertasten oder zu sehen. Bemerkbar machen sie sich vorwiegend durch helles Blut im Stuhl oder am Toilettenpapier.
Hämorrhoiden 2. Grades: Bei größerer Anstrengung (etwa beim Stuhlgang) sind die vergrößerten Hämorrhoiden kurzzeitig außen sicht- und tastbar, in den meisten Fällen ziehen sie sich aber von selbst wieder zurück ins Rektum. In diesem Stadium sind Symptome wie Brennen, Jucken und Blutungen häufig.
Hämorrhoiden 3. Grades: Normale körperliche Anstrengung (auch über Stuhlgang hinausgehend) bewirkt in diesem Stadium das Austreten der vergrößerten Hämorrhoiden aus dem Rektum. Diese sind nun häufig sicht- und tastbar, lassen sich aber noch in den After zurückschieben. Zu den gängigen Beschwerden wie Jucken, Brennen und Blutbeimengungen, kommen nun in vielen Fällen Schmerzen, Nässen sowie Schleim- und Stuhlspuren in der Unterwäsche.
Hämorrhoiden 4. Grades: In diesem letzten Stadium liegen die Hämorrhoiden dauerhaft außerhalb des Afters und lassen sich auch nicht mehr zurückdrücken. Massiv unangenehme Symptome wie etwa starke Schmerzen, Fremdkörpergefühl und Stuhlverlust sind die Folge.
Anzeichen von Hämorrhoiden: Symptome im Überblick
Die Symptome eines Hämorrhoidalleidens sind individuell sehr unterschiedlich gelagert. Häufig machen sich vergrößerte Hämorrhoiden im 1. und 2. Stadium wenig bemerkbar, sodass Betroffene den Gang zum Arzt hintanstellen. Ein fataler Fehler, denn gerade zu Beginn kann mit Hilfe spezieller Cremes oder Salben noch entsprechend eingegriffen werden und einer Verschlechterung der Hämorrhoiden wird vorgebeugt.
Hat man häufiger mit Problemen im Analbereich zu kämpfen, macht es Sinn, den Rat eines Mediziners einzuholen. Auch Schwangere oder frischgebackene Mütter sollten diesbezüglich keine falsche Scham an den Tag legen. Denn der Druck einer fortschreitenden Schwangerschaft auf den Beckenboden- und Darmbereich beziehungsweise der Geburtsvorgang selbst führen nicht selten zu einer schmerzhaften Vergrößerung von Hämorrhoiden.
Hämorrhoiden Symptome:
Empfindlichkeit, Juckreiz, Brennen, Nässen oder Schmerz im Bereich des Anus
(Helles) Blut auf dem Toilettenpapier oder im Stuhl
Schleimabgänge
Gefühl, den Darm nicht vollständig entleeren zu können
Druck und Schmerzen, wenn die Hämorrhoiden nach außen treten (zum Beispiel beim Stuhlgang)
Gefühl eines „Knubbels“ an der Anusinnenseite
Etwa traubengroße Schwellungen am Anus außerhalb
Stuhlinkontinenz
Hilfe bei Hämorrhoiden: Behandlungsmöglichkeiten
Bei der Therapie von Hämorrhoiden stehen verschiedene Möglichkeiten zur Verfügung. Wie ein Hämorrhoidalleiden behandelt wird, ist immer vom Ausprägungsgrad sowie der individuellen Symptomatik abhängig.
Lokal anwendbare Präparate wie Zäpfchen, Cremes oder Salben gegen Hämorrhoiden helfen bei Beschwerden wie Juckreiz, Brennen oder Schmerzen. Gerade im Anfangsstadium sind sie eine gute Möglichkeit, sich Linderung zu verschaffen, langfristig kann allerdings nur der Profi helfen. Gerade bei Hämorrhoiden Grad 1 und Grad 2 lässt sich durch kleine medizinische Eingriffe (Verödung, Abbinden) nämlich häufig dauerhafte Beschwerdefreiheit erreichen. Sind die Hämorrhoiden bereits stark fortgeschritten (Grad 3, Grad 4), hilft oftmals nur noch eine Operation.
Hämorrhoiden vorbeugen und Behandlungsmöglichkeiten: Was kann man selbst tun?
Eine ganzheitliche Sicht auf die Erkrankung ist auch bei Hämorrhoiden eine sinnvolle Zugangsweise. Gerade im Hinblick auf Stuhlgewohnheiten können kleinere Veränderungen langfristig helfen beziehungsweise Hämorrhoiden sogar vorbeugen. Auch Hausmittel kommen gerne zur Anwendung.
Weicher Stuhl (und damit weniger Pressdrang bei der Darmentleerung) wirkt wahre Wunder! Eine ausgewogene und ballaststoffreiche Ernährung (Vollkorn, Gemüse, Obst) sowie ausreichende Flüssigkeitszufuhr kommen dem entgegen. Zusätzlich können auch stuhlformende Schätze der Natur (Flohsamen, Weizenkleie, Leinsamen, Trockenfrüchte, Sauerkraut,…) in den Speiseplan aufgenommen werden. Und nicht zu vergessen: Bewegung, Bewegung, Bewegung!
Beim Stuhlgang ist außerdem darauf zu achten, nicht damit zuzuwarten und ebenso auf heftiges Pressen zu verzichten.
Bei Beschwerden wie Jucken, Brennen oder Nässen können Sitzbäder mit Zusätzen aus Eichenrinde, Löwenzahn oder Johanniskraut Linderung verschaffen.
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Das Fibromyalgie-Syndrom ist auch unter den Begriffen generalisierte Tendomyopathie, muskulofasziales Syndrom, Fibromyalgie oder FMS bekannt. Betroffene fühlen sich durch anhaltende Schmerzen stark beeinträchtigt. Alles zum Thema erfährst Du bei uns und welche Symptome bei Fibromyalgie auftreten können.
Was ist Fibromyalgie?
Fibromyalgie ist gekennzeichnet durch anhaltende Beschwerden im Bereich der Wirbelsäule und des Brustkorbes. Linke und rechte Körperseite schmerzen, ebenso wie die Bereiche über- und unterhalb der Taille. Betroffene haben das Gefühl, dass „alles wehtut“. Aus welchem Grund FMS ausbricht, ist noch nicht zur Gänze geklärt. Auffällig ist, dass Frauen deutlich häufiger darunter leiden als Männer (etwa 4-8 Mal so häufig). Außerdem tritt die Erkrankung vorwiegend im mittleren Lebensalter auf. Kinder sind eher selten betroffen.
Welche Symptome können bei Fibromyalgie auftreten?
Charakteristisch für Fibromyalgie sind dauerhafte Beschwerden. Über mindestens drei Monate müssen diese bestehen, damit die Diagnose gestellt wird. Zudem gilt es, andere Erkrankungen im Vorfeld auszuschließen.
Typische Beschwerden bei Fibromyalgie:
Schmerzen im Bereich von Wirbelsäule und Brustkorb
Druckempfindlichkeit an bestimmten Punkten („Tender Points“, beispielsweise am Nacken oder bei den Schlüsselbeinen)
Erschöpfung und Müdigkeit
Steifheitsgefühl direkt nach dem Aufwachen
Schwellungsgefühl in Gelenksnähe
Taubheitsgefühl in manchen Körperpartien
Restless-Legs-Syndrom
kalte Finger und Zehen
trockener Mund
Schwindel und übermäßiges Schwitzen
subjektives Krankheitsgefühl (man fühlt sich kraftlos)
Kopfschmerzen und Migräne
Magen-Darm-Beschwerden
Probleme in Bezug auf Atmung und Herz-Kreislauf-System
depressive Verstimmungen, Depression
Wie entsteht Fibromyalgie?
Weshalb manche Menschen an einer Fibromyalgie erkranken, ist leider noch nicht geklärt. Aktuell wird eine multifaktorielle Entstehung angenommen, mehrere ungünstige Faktoren spielen also zusammen. Auffällig sind auch familiäre Häufungen.
Umweltfaktoren/Lebensstil: Rauchen, Vitamin-D-Mangel, Übergewicht, zu wenig Bewegung
Fibromyalgie-Syndrom: Diagnose
Für die gesicherte Diagnose einer Fibromyalgie müssen Erkrankungen, die ähnliche Beschwerden auslösen, ausgeschlossen werden. Solche sind beispielsweise Schilddrüsenfunktionsstörungen, Rheuma, Osteoporose oder Depressionen. Auch Vorerkrankungen (etwa Diabetes) müssen in den Blick genommen werden. Neben der körperlichen Untersuchung wird das Blut auf Entzündungswerte oder hormonelle Auffälligkeiten hin untersucht. Zudem werden die Tenderpoints kontrolliert sowie Beschwerden anhand einer Schmerzskala beurteilt.
Behandlung und Prognose bei Fibromyalgie
Je früher die Diagnose gestellt wird und eine Behandlung eingeleitet werden kann, desto besser die Prognose. Völlige Schmerzfreiheit kann bei Fibromyalgie jedoch leider selten erreicht werden. In den meisten Fällen müssen Betroffene lernen, mit dem Schmerz zu leben. Deshalb ist eine Schmerzbewältigungstherapie auch besonders wichtig.
Da die Ursache der Fibromyalgie nicht bekannt ist, wird bei der Therapie ganz individuell bei den Symptomen angesetzt. Hauptaugenmerk liegt hier auf einer Verbesserung von körperlichen, psychischen und sozialen Funktionen beziehungsweise Bedingungen.
Folgende Therapieansätze kommen bei Fibromyalgie zum Einsatz:
schmerzlindernde, schlaffördernde und krampflösende Medikation
Psychotherapie
Schmerzbewältigungstherapie
Mögliche Ernährung bei Fibromyalgie
Zwar ist der positive Einfluss einer bestimmten Ernährungsweise nicht wissenschaftlich belegt, von Fibromyalgie Betroffene berichten allerdings von einer Verbesserung der Beschwerden bei pflanzlich basierter, leichter Vollkost. Das mag daran liegen, dass eine solche Ernährung antioxidative Stoffe im Blut erhöht.
viel Obst
Gemüse (etwa fünf Portionen am Tag)
Vollkornprodukte
wenig Fett, Fleisch und Zucker
So kannst Du die Symptomatik eventuell eindämmen! Eiweißreiche Nahrungsmittel sowie Hülsenfrüchte werten die Ernährung zudem auf. Alkohol, Schokolade sowie Kaffee sollten nur in geringem Ausmaß konsumiert werden.
Weiterführende Informationen und Quelle zum Fibromyalgie-Syndrom:
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Manchmal passieren Verletzungen, bei denen ein Gips oder Verband unvermeidlich sind. Dabei muss der Gips manchmal dann auch länger dran bleiben und der Juckreiz lässt nicht lange auf sich warten. Du kannst aber etwas tun, wenn es unter dem Gips juckt und brennt oder es gar unangenehm zu riechen beginnt. Hier findest Du Ideen, die helfen, wenn ein juckender Gips nervt.
Juckreiz unter dem Gips. Das ist unangenehm.
Ein Gipsverband ist die gängige Behandlungsmethode nach Knochenbrüchen oder in manchen Fällen auch nach schweren Zerrungen sowie Bänder- beziehungsweise Sehnenrissen. Manchmal auch nach Operationen, wo dann sogar noch eine Wunde heilen muss.
Der Gips kommt überall dort zum Einsatz, wo für die Heilung strikte Ruhe und Bewegungsunfähigkeit benötigt werden. Nachdem er meist mehrere Wochen an Ort und Stelle bleibt, entwickelt sich nicht selten ein unangenehmer Juckreiz unter dem Gips.
Warum kommt es zu einem Kribbeln, Jucken oder Brennen unter dem Gipsverband?
Ein juckender Gips nervt. Unter dem Gips juckt und brennt es und zu allem Überfluss gibt es keine Möglichkeit, sich zu kratzen. Eine quälende Situation, die sich hinziehen kann. Denn durch die verminderte Luftzufuhr kommt es zu vermehrtem Schwitzen unter dem Gips, was die Haut zusätzlich irritiert. Der Schweiß kann nicht verdunsten, die Hautoberfläche quillt auf. Darüber hinaus wirkt auch die Reibung durch den Gipsverband negativ und oft kann sich auch ein Hautausschlag unter dem Gips ausbreiten oder es beginnt dort unangenehm zu riechen. Es kann auch sein, dass die Haut austrocknet. Oder das Gegenteil, dass es sich feucht anfühlt. Bitte hier auf keinen Fall trockenföhnen, da sehr leicht Verbrennungen passieren können. Oder nur auf der kalten Stufe des Föhns.
Wenn der Gips juckt, kann das auch ein gutes Zeichen sein. Denn oft ist ein Jucken in der Haut ein Zeichen dafür, dass Heilung einsetzt. Nervenenden senden neue Signale wenn sie heilen, was sich dann wie ein Kribbeln oder Jucken anfühlt. Ein Kribbeln fühlt man auch dann, wenn sich eine Kruste auf der Haut bildet.
Was kann man tun, wenn es unter dem Gips juckt?
Jeder, bei dem jemals eine Verletzung mit einem Gips ruhig gestellt wurde, kennt das juckende und brennende Gefühl unter dem Gipsverband. Manchmal macht sich zusätzlich ein unangenehmer Geruch bemerkbar. Unter dem Gips stinkt es, was den Wohlfühlfaktor nicht gerade verstärkt!
Wenn ein juckender Gips auch noch brennt und man sich Linderung verschaffen möchte, ist man versucht, mit stumpfen oder spitzen Gegenständen unter den Verband zu fahren. Ganz oben auf der Hitliste solcher Dinge stehen Stricknadeln oder Scheren. Keine gute Idee, so die Warnung von Experten! Denn die Haut unter dem Gipsverband ist stark beansprucht und daher anfälliger für Verletzungen aller Art. Selbst durch einen stumpfen Gegenstand wie einer abgerundeten Stricknadel kann es zu erheblichen Verletzungen oder Entzündungen kommen. Am besten also, man versucht dem Drang, sich unter dem Gips zu kratzen, nicht nachzugeben.
5 Tipps, wenn Dein juckender Gips keine Ruhe gibt:
Lege für einige Minuten ein Kältekissen auf die juckende Stelle. Bitte maximal für etwa 30 Minuten, damit die darunterliegende Haut nicht verletzt wird. Diese Kühlung lindert den Juckreiz.
Vorsichtig klopfen: Klopfe vorsichtig auf den Bereich um den Gips herum. Dies kann vorübergehende Linderung bringen, indem es den Juckreiz ablenkt.
Vermeide den Einsatz von spitzen Gegenständen: Stecke keine spitzen Gegenstände in den Gips, um den Juckreiz zu lindern. Dies kann zu Hautverletzungen oder Infektionen führen.
Verwende einen Fön: Verwende einen kalten oder niedrig eingestellten Fön, um kalte Luft in den Gips zu blasen. Dadurch kann der Juckreiz vorübergehend gelindert werden.
Nicht kratzen: Versuche, nicht am Gips zu kratzen, da dies zu Hautreizungen oder Infektionen führen kann. Wenn der Juckreiz zu stark ist, versuche, Dich abzulenken, indem Du Dich auf andere Aktivitäten konzentrierst oder den Juckreizbereich leicht klopfen.
Ganz ganz vorsichtig mit einer ganz runden Stricknadel hineingehen und sehr sehr vorsichtig bewegen. Alternativ geht auch ein langes Lineal. Obwohl Mediziner davon eigentlich abraten. Aber bevor Du verrückt wirst…
In ganz schlimmen Fällen, wenn der Gips besonders juckt, kann ein leichtes Schmerzmittel Linderung bringen.
Versuche, die Polsterung unter dem Gips in Ruhe zu lassen. Das kann das Jucken verschlimmern.
Konsultiere einen Arzt: Wenn der Juckreiz unter dem Gips stark ist, anhält oder von anderen Symptomen wie Schmerzen oder Entzündungen begleitet wird, solltest Du unbedingt Ihren Arzt oder Ihre Ärztin konsultieren. Sie können möglicherweise Maßnahmen ergreifen, um das Jucken zu lindern oder den Gips anzupassen, wenn dies erforderlich ist.
Was tun, wenn der Gips stinkt?
Jeder Mensch schwitzt irgendwann. Versuche, Dich so wenig wie möglich sportlich zu betätigen. Sollte der Geruch zu schlimm werden, suche einen Arzt auf. Frage freundlich, ob sie den Verband wechseln könnten. Meist ist ein stinkender Gips auf das vermehrte Schwitzen zurückzuführen. Verstärkt wird der Gestank zusätzlich, wenn der Gipsverband nass wird. Mit einem Gipswechsel verfliegt auch der schlechte Geruch rasch. Gerade bei Kindern oder körperlich sehr aktiven Menschen kommt es übrigens häufiger zu einem stinkenden Gips. Vorbeugend kann man hier vermehrt darauf achten, dass der Verband nicht nass wird beziehungsweise die körperliche Aktivität etwas einschränken.
Das kannst Du tun, wenn der Gips zu sehr müffelt:
Die Teile des Körpers, die herausschauen, kannst Du regelmäßig reinigen. Am besten mit Seife, um gegen Bakterien vorzugehen. Denn diese müffeln auch.
Versuche, von Anfang an Schwitzen und Schweiß zu vermeiden, da dies den schlechten Geruch begünstigt.
Vermeide körperliche Betätigung.
Achte darauf, dass der Gips unter keinen Umständen nass wird. Duschschutz für Arme und Beine helfen hierbei.
Wird der Duft zu stark, bitte den Arzt, den Gips zu erneuern.
Tipps für das Verhalten, wenn man einen Gips tragen muss:
Halte den Körperteil mit dem Gipsverband (meistens Arm oder Bein) so ruhig wie möglich. Denn der Gips soll den gebrochenen Knochen ja ruhig stellen. Für Arme oder Schultern gibt es passende Schlingen, damit der Arm ruhig bleibt.
Der Gips soll eng anliegen, aber keinesfalls drücken oder gar Schmerzen verursachen. Fühlt sich der Gips störend oder schmerzhaft an, suche einen Arzt zum Nachkontrollieren auf.
Verfärbt sich die Haut um den Gips herum, solltest Du sofort zum Arzt gehen, damit er nachschaut, ob die Durchblutung in Ordnung ist.
Versuche, die Gelenke rund um den Gips so oft und regelmäßig wie möglich zu bewegen, damit Du beweglich bleibst und auch die Muskulatur angeregt wird.
Lagere das Körperteil mit dem Gips immer mal wieder hoch. Hier gibt’s Hilfen zum Hochlagern.
Halte den Gipsverband beim Duschen auf jeden Fall trocken. Hier gibt es einen passenden Gipsverband-Schutz.
Belaste den Gips auf keinen Fall, da er brechen könnte.
Verändere die Lage alle zwei Stunden, damit es nicht zu Druckstellen kommt. Gerade am Anfang, wenn vielleicht auch noch eine frische Wunde mit im Spiel ist. Hier gibt es Lagerungshilfen.
Tipps gegen Juckreiz
Klar, wenn Du einen festen Gips hast, ist es schwierig, an die bestreffenden Hautstellen heranzukommen. Vielleicht wird Dein Gips gewechselt oder Du hast eine Gips-Schale, so dass Dir die Tipps gegen Juckreiz helfen können. Sprich auf jeden Fall mit Deinem Arzt darüber, damit eine Infektion oder ein zu eng sitzender Gips ausgeschlossen werden können.
Juckreiz kann durch verschiedene Ursachen verursacht werden, darunter Hautirritationen, allergische Reaktionen, Infektionen oder trockene Haut. Hier sind einige allgemeine Maßnahmen, die Du ergreifen kannst, um Juckreiz zu lindern:
Vermeide Kratzen: Obwohl es verlockend sein kann, den juckenden Bereich zu kratzen, kann dies die Haut weiter reizen und den Juckreiz verstärken. Versuche, das Kratzen zu vermeiden, um eine Verschlimmerung des Juckreizes und mögliche Hautschäden zu verhindern.
Kühle den juckenden Bereich ab, um vorübergehende Linderung zu erlangen. Verwende dazu kalte Kompressen, Eispackungen oder kaltes Wasser. Achte darauf, die Kälte nicht direkt auf die Haut aufzutragen, sondern wickle das Eis oder die Kompresse in ein dünnes Tuch.
Feuchte Kompressen können helfen, den Juckreiz zu lindern und die Haut zu beruhigen. Tauche ein sauberes Tuch oder eine Mullbinde in kaltes oder lauwarmes Wasser und lege es vorsichtig auf den juckenden Bereich. Lasse es dort für einige Minuten liegen und wiederhole den Vorgang bei Bedarf.
Verwende milde, beruhigende Produkte: Vermeide Produkte, die die Haut weiter reizen könnten. Verwende milde, parfümfreie Seifen, Shampoos und Waschlotionen, um den betroffenen Bereich zu reinigen. Achte darauf, dass diese Produkte keine aggressiven Inhaltsstoffe enthalten.
Feuchtigkeitscremes: Trockene Haut kann zu Juckreiz führen. Verwende eine milde, feuchtigkeitsspendende Creme oder Lotion, um die Haut mit Feuchtigkeit zu versorgen und den Juckreiz zu lindern. Wähle Produkte ohne Duftstoffe oder andere reizende Inhaltsstoffe.
Vermeide Trigger: Wenn Du weißt, dass bestimmte Substanzen oder Stoffe Deinen Juckreiz verschlimmern, versuche, diese zu meiden. Dies können zum Beispiel bestimmte Lebensmittel, Reinigungsmittel, Kosmetika oder Waschmittel sein. Achte auf mögliche Auslöser und versuche, sie zu vermeiden.
Kühlende oder beruhigende Salben: Bei leichtem Juckreiz können kühlende oder beruhigende Salben oder Gels mit Inhaltsstoffen wie Menthol, Kamille oder Aloe Vera helfen. Diese können vorübergehende Linderung verschaffen. Achte jedoch darauf, keine Salben auf offene Wunden oder gereizte Haut aufzutragen, es sei denn, es wird vom Arzt oder der Ärztin empfohlen.
Locker sitzende Kleidung: Trage lockere, atmungsaktive Kleidung, um eine gute Luftzirkulation zu ermöglichen und Reibung auf der Haut zu minimieren. Vermeide enge Kleidung, die den Juckreiz verschlimmern kann.
Vermeide heiße Bäder oder Duschen: Heißes Wasser kann die Haut austrocknen und den Juckreiz verstärken. Verwende lauwarmes Wasser beim Baden oder Duschen und begrenze die Dauer auf 10-15 Minuten.
Vermeide reibende Materialien: Trage Kleidung aus weichen, atmungsaktiven Stoffen wie Baumwolle. Vermeide raue oder kratzige Materialien, die die Haut weiter reizen könnten.
Vermeide übermäßige Hitze, wie zum Beispiel in der direkten Sonne zu sein oder in überhitzten Räumen zu bleiben, da dies den Juckreiz verstärken kann.
Beruhigende Bäder: Nimm gelegentlich beruhigende lauwarme Bäder, um den Juckreiz zu lindern. Füge dem Badewasser Haferflocken, Natron oder beruhigende ätherische Öle wie Lavendel oder Kamille hinzu.
Antihistaminika: Bei allergiebedingtem Juckreiz können Antihistaminika in Form von Tabletten oder Salben helfen, den Juckreiz zu lindern. Konsultiere einen Arzt oder eine Ärztin, um das geeignete Antihistaminikum für Deine spezifische Situation zu finden.
Entspannungstechniken: Juckreiz kann durch Stress oder Angst verstärkt werden. Versuche Entspannungstechniken wie tiefes Atmen, Meditation, Yoga oder progressive Muskelentspannung, um Stress abzubauen und den Juckreiz zu reduzieren.
Gehe bitte zum Arzt, wenn der Juckreiz anhält, die Haut seltsam aussieht und einfach dann, wenn Du Dich unsicher fühlst und Bedenken hast. Gute Besserung!
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„Demenz“ ist ein Begriff, der uns im Alltag häufig unterkommt. Was sind die klassischen Symptome von Demenz? Denn was man unter der ernsthaften Erkrankung genau versteht, ist keineswegs so bekannt, wie man vielleicht annehmen könnte. Was Demenz ist, gängig Symptome, Verlauf sowie Prognose, damit möchten wir uns heute näher auseinandersetzen.
Was versteht man unter Demenz?
Die Definition von Demenz ist gar nicht so einfach, weil es sich bei der Erkrankung um ein übergeordnetes Syndrom handelt, das mehrere verschiedene Arten von Demenz fasst.
Grundsätzlich kann man Demenz aber als eine (langsam) fortschreitende Erkrankung des Gehirns bezeichnen. Sie ist dadurch gekennzeichnet, dass geistige Fähigkeiten (Denken, Lernfähigkeit, Orientierung, Sprache, Urteilsvermögen,…) Stück für Stück verloren gehen. Ursächlich ist immer eine krankhafte Reduktion von Nervenzellen und Synapsen im Gehirn. Auffallend häufig von Demenz betroffen sind ältere Personen ab 60 Jahren. Viel seltener tritt sie bei jungen Menschen auf.
Warum bekommt man Demenz?
Was genau die Ursache einer Demenz ist, ist noch nicht zur Gänze geklärt. Aber sicher ist, dass es Risikofaktoren gibt, die eine mögliche Erkrankung begünstigen können.
Diese sind
genetische Faktoren
Diabetes
Bluthochdruck
Übergewicht
Depressionen
Rauchen
mangelnde Bewegung
Was sind die klassischen Symptome von Demenz?
Die Erkrankung beginnt häufig schleichend. Symptome einer Demenz im Anfangsstadium erkennt man nicht immer gleich als solche. Im Gegenteil, häufig werden sie einfach als Müdigkeits- oder Alterserscheinungen beziehungsweise Schusseligkeit abgetan. Dabei ist die rasche Diagnose einer Demenz wesentlich für die Prognose.
Das sind die klassischen Symptome einer Demenz
Kurzzeitgedächtnis ist beeinträchtigt (Aufnahme und Wiedergabe neuer Informationen ist erschwert → Personen wirken zerstreut, vergessen einzelne Schritte bei einfachen Tätigkeiten, wiederholen sich, …)
Langzeitgedächtnis ist beeinträchtigt (Verlust früh erlernter und eigentlich sicherer Gedächtnisinhalte → zeitliche und räumliche Orientierung geht langsam verloren, deutliche Sprach- und Wortfindungsstörungen treten auf, Personen/Gegenstände werden nicht mehr erkannt)
deutliche Konzentrationsschwierigkeiten
die Urteilsfähigkeit schwindet, ebenso das Problemlösungsvermögen
Informationsverarbeitung ist empfindsam gestört
die emotionale Kontrolle ist beeinträchtigt. Es kommt zu Veränderungen in Verhalten und Persönlichkeit (Aggressivität, Passivität, Reizbarkeit, Distanzlosigkeit, Unsicherheit, Angst, Depression, Wahnvorstellungen,…)
im letzten Stadium kommt es meist zum Verlust der Körperfunktionen
Wie wird eine Demenz diagnostiziert?
Ansprechperson, wenn es um die Diagnose einer Demenz geht, ist der Facharzt für Psychiatrie und Neurologie. An manchen Kliniken gibt es auch Spezialambulanzen für Demenz (Gedächtnisambulanzen, Memory-Kliniken). Im Diagnoseprozess müssen andere Ursachen für die Symptome (Bewusstseinsstörungen, Unfälle, etc.) ausgeschlossen werden. Denn für die gesicherte Diagnose einer Demenz müssen die Symptome außerdem mindestens sechs Monate hindurch bestehen.
Welche Formen von Demenz gibt es?
Man unterscheidet
Primäre Demenz: Dazu zählen neurodegenerative Erkrankungen (Alzheimer-Demenz, Lewy-Body-Demenz, Parkinson) und die vaskuläre Demenz (15-25% aller Demenz-Betroffenen; Durchblutungsstörungen im Gehirn führen zu Infarkten und folgend zu Nervenzellschädigung) und Mischformen.
Sekundäre Demenz: Sie ist durch andere Erkrankungen bedingt (Schilddrüsenerkrankungen, Stoffwechselerkrankungen, Mangelerscheinungen).
Behandlung und Prognose von Demenz
Die rasche Diagnose einer Demenz ist notwendig, um möglichst schnell eine geeignete Therapie einleiten zu können. Das kann den Verlauf so bestmöglich beeinflussen. Die Prognose ist immer auch abhängig von der Form der Demenz und Faktoren. Wie zum Beispiel dem sonstigen Gesundheitszustand oder das Alter der betroffenen Person. In jedem Fall ist eine Demenz jedoch mit einer deutlich verkürzten Lebenserwartung verbunden. Das letzte Stadium der Erkrankung steht leider häufig im Zeichen von völliger Pflegebedürftigkeit.
Neurodermitis, auch als atopisches Ekzem oder atopische Dermatitis bezeichnet, zählt zweifelsfrei zu den häufigsten Hauterkrankungen weltweit. Aber wie kann man Neurodermitis richtig erkennen und behandeln? Sie zeichnet sich durch trockene, häufig schuppende sowie juckende Haut an unterschiedlichen Körperarealen aus. Grundsätzlich kann sich Neurodermitis am ganzen Körper unangenehm bemerkbar machen, besonders häufig betroffen sind allerdings Kopfhaut, Gesicht (Augen, Ohren, Mund, Nase), Nacken, Hals, Ellenbeugen, Hände, Kniekehlen und bei Mädchen und Frauen auch der Intimbereich.
Neurodermitis tritt gehäuft bei Babys und Kindern auf, seltener bei Jugendlichen und Erwachsenen. Auch in Kombination mit Lebensmittelunverträglichkeiten und Allergien kann man sie oftmals beobachten. Entstehung, Symptome und Therapie des atopischen Ekzems sollen folgend in den Fokus rücken.
Wie erkennt man Neurodermitis: Symptome
Neurodermitis äußert sich durch sehr trockene, gerötete sowie schuppige Hautareale und auch Entzündungen, Nässen, Blasen- und Krustenbildung sind deutliche Anzeichen. Zudem macht sich ein starker und quälender Juckreiz bemerkbar. Nicht zu vernachlässigen – gerade bei Kindern – sind außerdem durch Neurodermitis bedingte Folgeerscheinungen wie die Beeinträchtigung des Schlafes (durch nächtlichen Juckreiz bedingt), Konzentrationsstörungen oder verminderte Leistungsfähigkeit. Auch die Auswirkung der Hauterkrankung auf das seelische Gleichgewicht ist nicht von der Hand zu weisen.
Charakteristisch für ein atopisches Ekzem sind außerdem der chronische, schubweise Verlauf, häufig ausgelöst durch Faktoren wie Allergien (vor allem Pollen und Lebensmittel), Seife, Waschmittel, Zigarettenrauch oder klimatische Umwelteinflüsse (Trockenheit, Kälte,…).
Wesentliches Merkmal überdies: Neurodermitis ist keinesfalls ansteckend!
Wie entsteht Neurodermitis?
Die Entstehung der unangenehm juckenden Hauterkrankung ist komplex und noch nicht zur Gänze geklärt. Fest steht, dass Neurodermitis durch ein ungünstiges Zusammenspiel genetischer Faktoren und Umwelteinflüsse bedingt wird. Die Barrierefunktion der Haut ist eingeschränkt und durch individuell unterschiedliche Triggerfaktoren kommt es zu einem Neurodermitis-Schub. Solche Trigger können, neben vielfältigen Allergien, Infekte, Temperaturschwankungen, trockene Heizungsluft, Hautverletzungen, psychische Erkrankungen oder Stress sein.
Babys und Kinder sind häufiger von Neurodermitis betroffen als Erwachsene. Die Symptomatik zeigt sich hier typischerweise im Bereich des Kopfes (Milchschorf auf der Kopfhaut; Wangenschorf), an Hals und Nacken und später auch an Armen und Beinen (Beugegelenke). Mit zunehmendem Alter nimmt die Ausprägung des atopischen Ekzems in der Regel ab. In vielen Fällen heilt die Neurodermitis bis zum Jugendalter sogar vollständig aus, wobei eine gewisse Empfindlichkeit ein Leben lang bestehen bleibt.
Wie Neurodermitis richtig erkennen und behandeln?
Bei vermuteter Neurodermitis sollte man immer beim Dermatologen vorstellig werden. Nicht in jedem Fall lässt sich ein atopisches Ekzem nämlich zweifelsfrei von anderen Hauterkrankungen abgrenzen, da Symptome und deren Ausprägung stark variieren können.
Weil es sich bei Neurodermitis um eine chronische Erkrankung handelt, geht es in Bezug auf ihre Therapie nicht um Heilung, sondern darum, akute Beschwerden zu lindern und einen neuerlichen Schub so weit wie möglich hinauszuzögern. Hierzu ist es notwendig, Triggerfaktoren – wenn bekannt – strikt zu meiden sowie die Schutzfunktion der Haut wiederherzustellen.
Atopische Dermatitis: Die richtige Therapie
Spezielle Reinigungs- und Hautpflegeprodukte sind das A & O, um die Schutzfunktion der Haut bestmöglich (wieder-)herzustellen. Eine individuelle Basispflege muss auf den Einzelfall abgestimmt werden und ist abhängig von Faktoren wie Alter oder der jeweiligen Jahreszeit. Wesentlich sind sanfte, rückfettende Reinigungs- und Pflegeprodukte. Während bei Babys und Kleinkindern mit Neurodermitis häufig warme Bäder mit Ölzusatz Mittel der Wahl sind, greift man bei älteren Kindern und Erwachsenen vorwiegend auf Öl-Duschpflege zurück. Das Eincremen mit rückfettenden Produkten wird überdies zum täglichen Ritual für Betroffene.
Bei akuten Schüben gelangen zusätzlich entzündungshemmende Präparate (Cremes oder Salben) zur Anwendung. Meist sind dies nach wie vor Kortikosteroide (Kortison), aber auch kortisonfreie Mittel oder Antihistaminika (etwa gegen den Juckreiz) kommen zum Einsatz. Bei Patienten über 12 Jahre können mit Hilfe von Phototherapie (Bestrahlung mit UV-Licht) gute Erfolge erzielt werden. Auch komplementärmedizinische Behandlungen (TCM, Akupunktur, Akupressur, Ayurveda,…) sind bei Neurodermitis empfehlenswert.
Welche Hausmittel bei Neurodermitis?
Und ebenso hält die Natur einiges bereit, um unangenehmen Begleiterscheinungen von Neurodermitis zu lindern. Viele Betroffene schwören hier auf :
Meersalz
Johanniskraut
Weizenkleie
Eichenrinde
Kamille
Nachtschatten- oder Klettenextrakt
Johanniskrauttinktur
Aloe vera
Jojobaöl
Essig
Kalte Wickel und Umschläge gegen den Juckreiz
Ich hoffe sehr, dass Dir der Blogbeitrag etwas geholfen hat, Neurodermitis richtig zu erkennen und zu behandeln. Vielleicht kannst Du Die Hausmittel ergänzend anwenden und so für Linderung sorgen. Gute Besserung und alles Gute!
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Krisen sind in aller Munde und leider weit verbreitet. Vielleicht steckst auch Du gerade mittendrin und fragst Dich, wie kann ich Krisen schneller überwinden? Denn je schneller es vorbei und alles wieder normal ist, desto besser.
Wieso habe ich eine Krise?
Krisen haben meistens einen Grund und fallen nicht vom Himmel. Es gibt einen Auslöser, der Dich sehr erschüttert und aus der Bahn geworfen hat. Das kann eine Trennung oder eine Krankheit sein. Ein Trauerfall oder der Verlust des Arbeitsplatzes. Meist ist es ein abruptes Ereignis und plötzlich ist nichts mehr wie es einmal war.
Was sind die Merkmale einer Krise?
Wie kann ich Krisen schneller überwinden, das ist hier die Frage. Aber vielleicht willst Du erstmal herausfinden, wie man eine Krise erkennt. Denn jeder Mensch ist anders, fühlt anders und hat andere Schwelle, die Dinge unerträglich erscheinen lässt.
Während einer Krise treten unterschiedliche Symptome auf. Menschen sind dann eher dünnhäutig, schnell reizbar, haben vielleicht Angst oder Panik.
Körperlich kommt es häufiger zu Schlafproblemen, Müdigkeit, Atemnot oder Herzrasen. Manche Menschen kapseln sich zudem von ihrer Außenwelt ab, wenden sich von Freunden ab, melden sich krank und wollen einfach niemanden mehr sehen.
Wie lange dauert eine Krise?
Das kann man pauschal nicht sagen. Auch eine Antwort darauf, wie schnell jemand eine Krise überwinden kann, ist schwierig. Denn jeder Mensch ist unterschiedlich geprägt, erlebt Dinge anders und einer kann mehr als der andere aushalten. Es hat auch mit Resilienz zu tun. Das bedeutet, dass resiliente Menschen nach einer Krise wieder besser in ihr normales Leben zurückfinden. Diese Menschen sind widerstandsfähiger und lernen eher aus einem Unglück als daran zu zerbrechen.
Somit dauert manchmal eine Krise nur wenige Stunden, oder einige Tage oder Wochen bis hin zu Krisen, die sich über Jahre hinwegziehen wie beispielsweise ein schlimmer Verlust im Leben oder eine sehr schwerwiegende Krankheit.
Wie kann ich Krisen schneller überwinden?
Je widerstandsfähiger man ist, je stabiler die Lebensumstände sind und je zufriedener und gefestigter Du bist, desto schneller kannst Du Krisen überwinden.
Somit ist es ratsam, schon vorab etwas für sich selbst und sein Wohlbefinden zu tun, um die Resilienz zu steigern.
Wie kann ich Krisen schneller überwinden?
Sorge bestmöglich für Dich selbst und Deine Familie, nimm Dir Zeit für Dich selbst, nimm Dich selbst sehr wichtig. Bleibe in Kontakt mit Deiner Familie, Deinen Freunden und Nachbarn, kapsle Dich nicht ab. Nimm Rat an und suche Dir bei Bedarf auch ärztliche Hilfe.
Welche Wege gibt es aus der Krise? 17 Tipps, wie Du Krisen schneller überwinden kannst:
Verkrieche Dich nicht im Schneckenhaus. Und wenn ja, bitte möglichst kurz.
Nimm die Situation an. Akzeptiere, was ist.
Komme in Bewegung.
Sage Dir, dass bei anderen auch nicht immer die Sonne scheint. Krisen gehören zum Leben dazu.
Gehe an die Frische Luft. Wenn möglich an die Sonne
Sei so objektiv wie möglich.
Überlege Dir, was dir persönlich gut tut: Ein Bad, ein Telefonat, eine Massage…
Vermeide Grübeleien. Lenke Dich ab.
Stecke nicht den Kopf in den Sand. Sei so optimistisch wie es eben geht.
Suche nach Routine-Aufgaben, wenn es ganz schlecht geht. Das lenkt ab, gibt etwas Sicherheit und bringt Dich in vertraute Bahnen.
Verwöhne Dich selbst. Das kann ein Eis sein, etwas Neues zum Anziehen oder ein Kinobesuch.
Suche nach den Chancen, die in der Krise oder dem Unglück stecken. Grabe nach, falls diese verborgen sind.
Sei dankbar für alles, was (noch) da ist, was gut funktioniert.
Gönne Dir so viel Schlaf wie möglich oder nötig.
Schaffe Dir Erholungsinseln im Alltag. Ein Pläuschchen mit der Nachbarin. Eine Tasse Kaffee auf der Terrasse. Eine Praline zwischendurch.
Probiere eine Entspannungsmethode aus. Gerade auf YouTube gibt es ein großes Angebot. Auch Schnupperangebote.
Suche Dir professionelle Hilfe, falls alles nichts hilft. Schäme Dich nicht. Das ist eine gute Idee.
Weiter lesen kannst Du im Buch: Die LAUCH-Methode – in 5 einfachen Schritten raus aus der Krise
Du fragst Dich gerade mal wieder, wie schaffe ich es durchzuschlafen? Denn Du liegst wach, wälzt Dich herum und findest nicht wieder zurück in den Schlaf. Das ist nervenaufreibend und sehr lästig. Da bist Du nicht allein, denn es ist ein weitverbreitetes Problem, dass Menschen schlecht einschlafen können und es nicht schaffen, besser durchzuschlafen.
Was stört die gesunde Nachtruhe?
Wir mutieren ja immer mehr dazu, permanent erreichbar zu sein und neigen dazu, uns immer weniger Ruhe zu gönnen und viele Dinge im Multitasking-Modus zu erledigen. Das ist nicht förderlich für eine gesunde Nachtruhe. Auch Schichtarbeit ist kontraproduktiv, ebenso Vielfliegerei und natürlich Jetlag.
Wie kann ich guten Schlaf vorbereiten?
Die Lösung heißt Entspannung und Loslassen-können. Aber das ist oft leichter gesagt, als getan. Denn uns gehen so viele Dinge im Kopf herum, dass manchmal das Abschalten bereits sehr schwerfällt.
Daher ist die Vorbereitung auf den Schlaf wichtig. Versuche, bereits am früheren Abend zur Ruhe zu kommen. Überlege Dir, was Dir guttut? Gehst Du gerne spazieren? Wäre es Zeit für ein beruhigendes Bad? Oder ein gemütliches Pläuschchen mit einer Freundin? Das kann das „Runterfahren“ bereits erleichtern. Weitere Einschlaftipps kannst Du hier nachlesen.
Wie schaffe ich es durchzuschlafen?
Jetzt hast Du es geschafft, gut einzuschlafen und bist schon wieder wach. Du schaust auf die Uhr und es ist Dreiviertel Eins. Oje, denkst Du Dir. Wie soll ich es schaffen durchzuschlafen? Der erste Tipp hier: Schaue nicht auf die Uhr, wenn Du wach wirst. Das nervt nur zusätzlich und Du regst Dich vielleicht auf. Nur noch ein Gedanke: Besser durchschlafen…
Falls Du doch auf die Uhr schaust und die Aufstehzeit ist noch in weiter Ferne. Dann drehe doch gedanklich den Spieß um. Denke, anstatt Dich aufzuregen, doch einfach: Wow. Klasse. Ich habe noch so viel Zeit, mich auszuruhen! Ich darf noch liegenbleiben und muss noch nicht aufstehen. Das kann sehr hilfreich sein.
Manchmal hilft es auch, aufzustehen, zur Toilette zu gehen und etwas zu trinken. Es hilft vor allem dann, wenn man aufgeschreckt ist oder Dich generell aufwühlende Gedanken wachhalten. Dann kann es helfen, das Bett zu verlassen, den Ort zu wechseln.
Ist es gefährlich, nachts immer wieder aufzuwachen?
Schlaf ist sehr wichtig für den Körper – und für die geistige, seelische wie auch körperliche Gesundheit. Denn während des Schlafes findet unsere Regeneration statt. Wir tanken auf. Generell ist es normal, mehrfach nachts wachzuwerden. Denn wenn der Nachwuchs etwas braucht oder Gefahr droht, ist es sinnvoll, wach zu werden. Also mache Dir da nicht so viele Sorgen. Im Schnitt wachen Erwachsene rund 28-mal pro Nacht auf. Allerdings bekommen wir das meistens nicht aktiv mit, weil wir ganz schnell wieder einschlafen.
Wenn es sich allerdings häuft und Du das Gefühl hast, völlig übernächtigt zu sein, gehe zum Arzt und suche Dir Hilfe.
Tipps und Methoden um durchzuschlafen
Schalte das Handy abends aus und lasse es die ganze Nacht ausgeschaltet. So vermeidest Du das blaue Licht des Displays, hörst keine störenden Töne und bist nicht versucht, Nachrichten zu lesen.
Vermeide Alkohol. Er hilft zwar vermeintlich, besser einzuschlafen. Er vermindert aber die Nachtruhe und stört beim Durchschlafen.
Lerne eine Entspannungsmethode. Beispielsweise Autogenes Training kann man wunderbar auch mitten in der Nacht ganz in Ruhe üben und anwenden. Auch das kann beim besser durchschlafen helfen.
Vermeide Grübeleien. Auch das hindert am Wieder-einschlafen. Denke an etwas Positives und Schönes.
Selbst wenn Du morgens meinst, Du hättest die ganze Nacht wach gelegen, ist das oft nicht so. Wir schlafen mehr, als wir das mitbekommen. Auch Ruhen entspannt und bringt dem Körper Erholung.
Iss leicht verdauliche Speisen.ann ist der Körper nachts weniger auf Verdauung und mehr auf Regeneration konzentriert.
Lüfte den Raum vor dem Schlafen und wenn nötig auch nochmals nachts. Mehr Sauerstoff ist gut für das Raumklima.
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Zum Tag des Artenschutzes soll auf drei Tierarten besonders hingewiesen werden. Diese drei Arten gehören zu den insektenfressenden Offenlandarten. Deren Vorkommen haben in den vergangenen Jahren besonders stark abgenommen, wie die aktuelle Rote Liste Brandenburg zeigt. Mit dem Erhalt und der Pflege von Offenlandschaften wirkt die Heinz Sielmann Stiftung dem Trend entgegen.
Artenschutz ist wichtig
Die Rote Liste Brandenburg 2019, erschienen im vergangenen August, dokumentiert besonders starke Abnahmetrends bei den Brutvögeln der Offenlandschaft, vor allem der Agrarlandschaft. Hier trifft es insbesondere die insektenfressenden Arten. 75 Prozent der Offenlandarten, die sich von Insekten ernähren, nehmen in ihrem Bestand ab. Die aktualisierte Rote Liste beschreibt die Veränderungen seit 2008.
Bedrohte Leitarten des Offenlands
Die fünf brandenburgischen Naturlandschaften der Heinz Sielmann Stiftung bieten gerade den insektenfressenden Offenlandarten großflächige Rückzugs- und Entfaltungsräume. Der vom Aussterben bedrohte Brachpieper ist zum Beispiel in der Kyritz-Ruppiner Heide zu finden. Im Jahr 2019 konnten 27 Revierpaare festgestellt werden. Um die 300 (280-330) Brutpaare werden für ganz Brandenburg in der Roten Liste angegeben.
Der 16-18 Zentimeter große Zugvogel, der in der afrikanischen Sahelzone überwintert, brütet am Boden und ernährt sich von Insekten. Bergbaufolgelandschaften, Truppenübungsplätze und Kiesgruben bieten ihm passende Bedingungen. Aktuell findet er auf frisch gebrannten Heideflächen mit nur geringem Gehölzaufwuchs, zentral gelegenen Flächen des ehemaligen „Bombodroms“ mit erst beginnender Entwicklung von Zwergstrauchheiden sowie Siebflächen geeignete Brutplätze.
Darauf macht der Tag des Artenschutzes aufmerksam
Auch in der Bergbaufolgelandschaft Wanninchen nutzt der seltene Brachpieper die offenen sandigen Böden als Brutplatz. 52 Prozent aller bundesweit vorkommenden Brachpieper leben in Brandenburg. Die Verantwortung für das Überleben des Brachpiepers ist in Brandenburg also besonders hoch.
Auch der Steinschmätzer, in Brandenburg ebenfalls vom Aussterben bedroht, gehört in Sielmanns Naturlandschaften Kyritz-Ruppiner Heide, Döberitzer Heide und Tangersdorfer Heide sowie in der Bergbaufolgelandschaft Wanninchen zu den Leitarten. Alle vier Landschaften haben großflächige Offenlandbereiche und bieten dem Steinschmätzer mit bodennahen Nischen, zum Beispiel in Steinhaufen, die passenden Brutplätze. Auch er ernährt sich hauptsächlich von Insekten.
Wendehals und Wiedehopf
Weitere Leitarten in fast allen Sielmanns Naturlandschaften sind Wendehals und Wiedehopf, beide stark gefährdet. Der Wendehals ist eine europäische Spechtart und bevorzugt als Höhlenbrüter Waldrandbereiche im Übergang zwischen Offenland und Wald. Bereits seit den 1970er Jahren nimmt sein Bestand stark ab und stagniert auf niedrigem Niveau.
Ein besonders markanter Vogel mit seiner auffälligen Federhaube und den schwarz-weißbebänderten Flügeln ist der Wiedehopf. Sein Vorkommen lässt sich in Sielmanns Naturlandschaften Döberitzer Heide, Kyritz-Ruppiner Heide und auch Tangersdorfer Heide sowie in der Bergbaufolgelandschaft Wanninchen unter anderem an seinem charakteristischen Ruf erkennen. „Hup hup“ ruft das Männchen, weshalb in vielen Gegenden sein Name davon abgeleitet ist, zum Beispiel Huppatz im Sorbischen oder hoopoe im Englischen.
Braunkehlchen und Sperbergrasmücke
Weitere stark gefährdete Offenlandarten wie Braunkehlchen, in Brandenburg mit 20 Prozent des bundesweiten Bestandes vertreten, und Sperbergrasmücke, in Brandenburg mit 37 Prozent des bundesweiten Bestandes, finden in Sielmanns Naturlandschaften wichtige Überlebensräume. Eines der bundesweiten Hauptvorkommen der Sperbergrasmücke liegt in Sielmanns Naturlandschaft Döberitzer Heide.
Ein runder und straffer Po, davon träumen viele Frauen. Gerade, wenn der Sommer in den Startlöchern steht, wird der Wunsch nach einer eindrucksvollen Kehrseite drängender. Aber wie bekommt man einen runden Po? Das verraten wir dir gerne!
Knackiger Po: So bleibt er kein Traum
Um mit einem runden, knackigen Po zu brillieren, musst du einige Ratschläge beherzigen. Wichtig für den Traum-Hintern: Du brauchst Geduld und Ausdauer. Einen runden Po bekommt man nicht von einen Tag auf den anderen. Und um ihn zu behalten, solltest du entsprechende poformende Maßnahmen dauerhaft anwenden. Die Grundpfeiler für einen straffen, attraktiven Po bilden gesunde Ernährung, ausreichend Bewegung und gezieltes Potraining sowie eine Pflege, die die Durchblutung deines Pos anregt und seine Straffheit fördert.
Mit Bewegung und Sport zum Traumpo
Ganz wichtig, um die Muskulatur im Pobereich aufzubauen, das Bindegewebe zu stärken (beugt Cellulite vor) und die Haut zu straffen ist regelmäßige Bewegung sowie gezieltes Training für den Po. Um deinen Po dauerhaft zu straffen, beginne am besten mit einer Umstellung alltäglicher Routinen. So ist es beispielsweise sinnvoll, Treppen zu steigen statt Lift oder Rolltreppe zu benutzen und kürzere Wege vermehrt zu Fuß oder mit dem Fahrrad zurückzulegen.
Das kombinierst du mit gezieltem Training für einen knackigen, straffen Po. Lass dich diesbezüglich von einem Fitnesstrainer instruieren oder greife auf entsprechende Tutorials im Netz oder auf DVD zurück. Bewährte Übungen/Sportarten sind beispielsweise Kniebeugen, Übungen mit Ausfallschritt, am Stepper oder Sprints. Auch Schwimmen ist bestens dazu geeignet, das Bindegewebe und die Haut am Po zu straffen.
Wie bekommt man einen runden Po? Die richtige Ernährung macht’s!
Training und Ernährung gehen immer Hand in Hand. Trainierst du gezielt für einen runden und straffen Po, steigt auch dein Nährstoffbedarf. Eine gesunde, vitamin- und abwechslungsreiche Ernährung (Vollkorn, Obst und Gemüse) mit Augenmerk auf eine entsprechend gute Proteinzufuhr (Fleisch, Fisch, Tofu, Hülsenfrüchte, Nüsse, Milchprodukte) ist sinnvoll. Zuckerhaltiges solltest du stark reduzieren, wobei Ausnahmen natürlich erlaubt sind. Immerhin macht die Dosis das Gift! Um die Nährstoffe gut zu verwerten und die Zellen optimal mit Flüssigkeit zu versorgen, (das strafft Haut und Bindegewebe am Po) achte darauf, ausreichend zu trinken. Zwei bis drei Liter täglich, am besten Wasser, ungesüßte Tees oder leichte Fruchtsaftschorlen sind bestens geeignet.
Knackiger Hintern durch gezielte Pflege
Neben Bewegung und Ernährung ist auch die Pflege deines Pos wichtig für seine runde und knackige Form. Die Stichwörter sind hier Durchblutung und Inhaltsstoffe! Mit kalten Güssen, Wechselduschen, Saunagängen, Peelings oder Massagen (dazu kannst du auch Massagehandschuh oder -bürste beim Duschen benutzen) förderst du die Durchblutung im Gesäß, was Bindegewebe und Haut stärkt. Ein feineres, glatteres Erscheinungsbild ist die Folge. Zusätzlich kannst du diesen Effekt durch die richtigen Pflegeprodukte verstärken. Im Fachhandel (Drogerien etc.) findest du eine breite Palette an Anti-Cellulite-Pflegemittel sowie durchblutungsfördernde und entwässernde Pflege. Beliebte Wirkstoffe sind zum Beispiel Rosskastanie oder Koffein.
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Unser Beckenboden ist unsagbar wichtig und du fragst dich vielleicht: Wie trainiere ich den Beckenboden? Denn er wird oftmals sträflich vernachlässigt. Dabei sorgt eine gut trainierte Beckenbodenmuskulatur nicht nur für viel Freude im Sexualleben, nach Schwangerschaften und mit zunehmendem Alter kann er auch Inkontinenz vorbeugen. Grund genug also, der Sache mit den geheimnisvollen Beckenbodenmuskeln auf den Grund zu gehen: Wo genau ist der Beckenboden zu finden? Was bringt Beckenbodentraining und wie kann man es am besten durchführen? Wir verraten es dir!
Was ist der Beckenboden?
Dein Beckenboden besteht aus einem Geflecht von Muskeln und Bindegewebe und umgibt Mastdarm/After, Scheide und Harnröhre. Du kannst ihn dir als natürlichen Verschluss des Beckenbereiches vorstellen, der deine Organe stützt, deine Schließmuskeln (Blase/After) steuert und entscheidend dazu beiträgt, dass bei großem Druck im Beckenbereich (Niesen, Lachen, Husten, Bewegung, Tragen, Schwangerschaft etc.) kein Unglück geschieht. Auch beim Sex wirkt ein gut trainierter Beckenboden. Er fördert die Durchblutung des Beckens und lässt dich den Geschlechtsverkehr intensiver erleben.
Wie kann ich den Beckenboden spüren?
Am leichtesten findest du deinen Beckenboden, wenn du dir vorstellst, deinen Urinstrahl zu stoppen. Spanne die Muskulatur an, um das imaginäre Urinieren zu unterbinden. Voilà: der Beckenboden! Tatsächlich unterbrechen darfst du das Pinkeln übrigens nicht, denn für die Blase ist das gar nicht gesund.Spiele dich ein wenig mit dem Anspannen und Entspannen der Muskeln und du wirst deine Beckenbodenmuskulatur in vollem Ausmaß entdecken. Wenn du zum Beispiel die Pobacken zusammenkneifst, die Muskeln der Scheide so anspannst, als würdest du mit deinen Schamlippen Gras zupfen oder deine Sitzhöcker zusammenführst, spürst du deinen Beckenboden deutlich. Und du trainierst ihn bereits leicht.
Wenn die Beckenbodenmuskulatur schlapp macht
Oftmals wird man auf den Beckenboden erst dann aufmerksam, wenn er seine Funktion nicht mehr ausreichend erfüllt. Unangenehme Probleme wie Gebärmuttersenkung oder Harn- beziehungsweise gar Stuhlinkontinenz sind nämlich meist auf eine zu schwache Beckenbodenmuskulatur zurückzuführen. Mit zunehmendem Alter, in den Wechseljahren, während einer Schwangerschaft oder nach der Geburt ist der Beckenboden häufig von Natur aus schwächer. Umso wichtiger ist es, ihn nicht erst dann zu trainieren, wenn sich die ersten Probleme bemerkbar machen.
Was bringt Beckenbodentraining?
Die unmittelbaren und langfristigen Vorteile von Beckenbodentraining liegen klar auf der Hand:
Empfinden beim Sex ist erhöht
Orgasmen sind intensiver
Geburtsvorgang wird leichter empfunden
Harn- und Stuhlinkontinenz wird vorgebeugt
Gebärmuttersenkung wird vorgebeugt
Haltungsschäden können minimiert werden
Wie trainiere ich den Beckenboden?
Manche Beckenbodenübungen kannst du jederzeit machen, ob du nun im Büro sitzt, im Wartezimmer beim Arzt oder in den öffentlichen Verkehrsmitteln. Auch Beckenbodentraining im Liegen ist so gut möglich. Spanne einfach die Muskulatur an, als würdest du deinen Urinstrahl unterbrechen. Führe deine Sitzhöcker zusammen, aber versuche bewusst Po- und Bauchmuskulatur dabei ganz entspannt zu lassen. Einzig die Beckenbodenmuskulatur sollte angespannt sein. Halte die Spannung im Beckenboden einige Sekunden lang und vergiss nicht, dabei tief in den Bauch zu atmen. Anschließend lässt du die Muskulatur locker und beginnst wieder von vorne. Das machst du einige Male hintereinander. Du wirst sehen: Je öfter du deinen Beckenboden trainierst, desto leichter gelingen dir die Übungen.
Eine gute Alternative zu dieser Übung ist „Gras zupfen mit den Schamlippen“. Dabei sitzt oder liegst du, wie du magst, und stellst dir vor, dass du mit den Schamlippen Gras zupfst. Spanne dazu die Beckenbodenmuskulatur immer wieder fest an und entspanne sie wieder.
Beckenbodenübungen für Zuhause
Becken liften
Eine klassische Übung für den Beckenboden, die du leicht durchführen kannst, ist der Beckenlift. Du liegst auf einer Turnmatte, die Füße sind aufgestellt, die Knie angewinkelt. Nun hebst du dein Becken, bis deine Oberschenkel und der Oberkörper eine gerade Linie bilden. Halte diese Position einige Sekunden und senke dann das Becken wieder ab. Danach startest du von vorne. Mache so viele Wiederholungen wie sich noch gut anfühlen.
Radfahren
Diese klassische Turnübung ist super für den Beckenboden. Aus der Rückenlage hebst du die Beine an und fährst in der Luft Rad.
Beckenbodentraining mit Stuhl
Für diese Beckenbodenübung setzt du dich auf einen ungepolsterten Stuhl. Beide Beine stehen fest am Boden, der Rücken ist gerade. Nun hebst du eines deiner (angewinkelten) Beine leicht nach oben. Aus dieser Position heraus, spannst du deinen Beckenboden an und hältst die Spannung einige Sekunden. Danach stellst du deinen Fuß wieder ab. Mache drei Wiederholungen und führe diese Übung für den Beckenboden anschließend mit dem anderen Bein durch.
Beckenbodentraining mit Hilfsmitteln
Auch Hilfsmittel sind beliebt, um den Beckenboden zu trainieren. Klassisches Helferlein für einen festen Beckenboden (gerade nach der Geburt oder im Alter) sind Liebeskugeln. In die Scheide eingeführt, massieren und fordern sie den Beckenboden ganz natürlich bei jeder Bewegung. In Kombination mit Spaziergängen oder sanftem Beckenbodentraining sind Liebeskugeln besonders effektiv.
Übrigens: Auch mit Hilfe von Sex und Selbstbefriedigung trainierst du deinen Beckenboden. Durch die bessere Durchblutung, das automatische Anspannen der Muskulatur und nicht zuletzt durch den Orgasmus wird deine Körpermitte nämlich ganz schön gefordert.
😊 Auf GoLefanio stehen Herzensangelegenheiten im Vordergrund! Es geht um interessante Themen rund um Lifestyle, Gesundheit, Ruhe und Entspannung, Ernährung und Rezepte, Interviews, Mindset und Buchempfehlungen. GoLefanio will eine Inspiration sein! 😊 Vielleicht magst Du meinen Blog kostenfrei abonnieren? Dann verpasst Du keinen Beitrag mehr. Lediglich die E-Mail-Adresse eintragen, absenden und vor allem die Bestätigungsmail im Postfach anklicken (Schau bitte auch im Spam nach). Dann erhältst Du etwa alle zwei bis drei Wochen Post von GoLefanio mit jeweils dem neuen Blogbeitrag. Zu jeder Zeit kannst Du Dich wieder austragen.
Mit der Taufe steht ein freudiges Ereignis steht ins Haus: Die Enkeltochter oder der Enkelsohn werden getauft! Klar, dass man als Oma oder Opa auf der Liste der Ehrengäste steht, nimmt man doch eine wichtige Rolle für das Kind ein. Doch da tut sich oft gleich die erste Frage auf: Was können Großeltern zur Taufe schenken? Sind Geldgeschenke heute noch angemessen? Ideen für Taufgeschenke findest Du hier.
Was sollten Großeltern zur Taufe schenken?
Die Liste der Dinge, die die Großeltern den Enkeln zur Taufe schenken können, ist schier endlos. Von ewig währenden Kostbarkeiten mit religiösem Symbol über nützliche Alltagsgegenstände für das Baby bis hin zu Geldgeschenken oder Wertanlagen ist alles dabei. Manchmal übernehmen Oma und Opa auch einen Teil der Kosten für das Fest oder steuern die Taufausstattung wie Taufkleid oder Taufkerze bei. Der Fantasie beim Taufgeschenk für die Enkelkinder sind also keine Grenzen gesetzt! Grundsätzlich empfiehlt es sich aber natürlich, mit Mama und Papa Rücksprache zu halten, was denn als Geschenk zur Taufe gewünscht oder benötigt wird.
Besondere Geschenke der Großeltern zur Taufe
Geschenke zur Taufe des Enkelkindes sind eine sehr individuelle Sache. Vielen Großeltern ist es wichtig, etwas von bleibendem Wert zu schenken. Sehr häufig sind das natürlich Geldgeschenke, ein Sparvertrag, ein Sparbuch, Goldmünzen oder ähnliches, das Oma und Opa mit Vorliebe schenken. Auch Taufschmuck ist als Geschenk zur Taufe des Enkelkindes sehr beliebt. Der Klassiker ist hier ganz sicher eine feine Taufkette mit einem besonders hübschen Schutzengel als Anhänger.
Wie wäre es mit einer Kinderbibel mit liebevoller Widmung oder der Taufkerze? Beziehungsweise das Taufgewand wird gerne von den Großeltern als Taufgeschenk übernommen. Um den persönlichen Aspekt nicht zu kurz kommen zu lassen, gestalten Oma und Opa oftmals auch gerne Fotobücher, kleine Pölsterchen (in diese kann man Namen des Kindes und das Taufdatum sticken) oder ähnliches als bleibende Erinnerung an das große Ereignis.
Manche Großeltern schenken zur Taufe des Enkelkindes gerne auch praktisch. Spielzeug, Kleidung, erste Rutschfahrzeuge oder auch Möbel oder Ausstattung wie Buggy, Hochstuhl oder Gitterbett sind hier als Taufgeschenke hoch im Kurs. Sprechen sie sich mit den Eltern ab, was sie noch benötigen. Nicht, dass die Dinge hinterher doppelt vorhanden sind! Bewährt sind auch Gutscheine als beliebte Taufgeschenke bei Großeltern für die Enkelkinder. Wobei dies manchen Großeltern zu unpersönlich scheint und sie deshalb lieber darauf verzichten.
Was können Großeltern zur Taufe schenken?
Geschenkideen zur Taufe: Die Klassiker als Ideen für Taufgeschenke, Geschenkideen von bleibendem Wert und noch mehr Ideen.
Generell ist es eine gute Idee für ein Taufgeschenk, wenn Du ein Erinnerungsstück verschenkst. Das hat bleibenden Wert – unabhängig vom materiellen Wert des Geschenks. Ganz persönliche Dinge als Geschenke zur Taufe von Großeltern.
Wie viel Geld schenkt man als Großeltern den Enkeln zur Taufe?
Eines der beliebtesten Geschenke zur Taufe des Enkelkindes ist und bleibt Geld. Hier sind sich Oma und Opa oftmals unsicher, wie viel Geld denn üblicherweise zur Taufe geschenkt wird. Klar, man möchte ja auch weder zu geizig, noch zu protzig erscheinen. Als Faustregel gilt: Es ist das erlaubt, was im Hinblick auf das eigene Einkommen angemessen ist.
Gerne werden höhere Beträge in einem schönen Kuvert oder individuell gestaltet (zum Beispiel in eine kleine Flaschenpost gesteckt inklusive persönlichem Brief) zur Taufe des Enkels überreicht. Auch klassische Sparformen (Bausparer) oder ein Sparbuch, auf das regelmäßig etwas Geld wandert, sind gern gesehene Geldgeschenke. Manche Großeltern verschenken zur Taufe des Enkelkindes auch Gold als Wertanlage (Goldmünzen, Goldbarren). Und wer auf Geldgeschenke verzichten, aber trotzdem finanziell zur Taufe des Enkelkindes beitragen möchte, der übernimmt einfach einen Teil der Kosten für das Fest oder die Taufausstattung.
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Hausmittel gegen Durchfall? Durchfall kommt bei Kindern häufig vor. Der kindliche Magen-Darm-Trakt ist noch nicht zur Gänze ausgereift und so haben Krankheitserreger leichtes Spiel. Mit welchen Hausmitteln Du Deinem Kind bei Durchfall helfen kannst und wann der Gang zum Arzt anzuraten ist, verraten wir Dir in diesem Artikel.
Durchfall bei Kindern: Welche Hausmittel helfen können
Leidet ein Kind an Durchfall, ist das zunächst nichts Ungewöhnliches. In den meisten Fällen können ihm Hausmittel dabei helfen, rasch wieder auf die Beine zu kommen. Manche kleinen Helferlein haben sich schon über Generationen bewährt und kommen nach wie vor gerne zum Einsatz. Auf natürliche Weise wirken sie bei kindlichem Durchfall schmerzlindernd und entzündungshemmend. So haben Viren und Bakterien keine Chance!
Durchfall beim Kind: Schmerzlindernde Hausmittel
Viele Kinder plagen sich bei Durchfall mit schmerzhaften Bauchkrämpfen. Wärme und so manche Schätze aus der Natur können hier lindernd wirken. Im Handumdrehen beruhigen solche Hausmittel den sensiblen Magen-Darm-Trakt.
Ein Kirschkernkissen oder eine Wärmeflasche sind rasch einsatzbereit und wirken entkrampfend und entspannend. Bei kleinen Kindern sollte dem Kirschkernkissen der Vorzug gegeben werden, da es nicht zu heiß wird und keine Verbrennungsgefahr droht. Größere Kinder dürfen auch eine Wärmeflasche benutzen. Fülle das Wasser aber niemals zu heiß oder gar kochend ein!
Alternativ kannst Du Deinem Kind bei Durchfall auch einen Kartoffelwickel zubereiten. Dazu kochst Du die Kartoffeln, zerdrückst sie anschließend und lässt sie auskühlen. Die warme Kartoffelmasse schlägst Du in eine Mullwindel ein, die Du auf den Bauch Ihres Kindes legst. Decke den Wickel mit einem Handtuch ab. Etwa 60 Minuten sollte er einwirken.
Klassisches Hausmittel bei Durchfall beim Kind: Tee! Geeignete Sorten füllen nicht nur den Flüssigkeitsspeicher auf, sondern wirken ebenso gegen Krämpfe und Bauchschmerzen. Am besten greife hier zu Fencheltee und Kamillentee.
Ebenso bringen Tees aus getrockneten (!) Heidelbeeren oder Mischungen mit Anis oder Kümmel Linderung.
Durchfall beim Kind: Entzündungshemmende Hausmittel
Manche Nahrungsmittel kommen bei Durchfall besonders gerne zum Einsatz, weil sie über entzündungshemmende Eigenschaften verfügen und außerdem den Darm von Krankheitserregern befreien.
Allen voran sind Bananen, Äpfel und Karotten zu nennen. Sie alle beinhalten hohe Mengen an Pektin. Dieser Ballaststoff quillt in Wasser auf und bindet Krankheitserreger an sich. Recht gut werden schädliche Viren und Bakterien auf diese Weise beseitigt und der Darm wird gereinigt! Äpfel entfalten ihre Wirkung vor allem in geriebener Form rasch. Lasse den geriebenen Apfel einige Minuten ruhen, bevor Du ihn Deinem Kind zum Essen gibst.
Heilerde ist ein beliebtes Hausmittel bei Durchfall bei Kindern. Sie besteht aus verschiedenen Mineralien und Spurenelementen wie etwa Kalium, Natrium, Kalzium, Magnesium oder Eisen. Verloren gegangene Mineralstoffe und Spurenelemente gleicht Heilerde im Handumdrehen wieder aus. Gleichzeitig bindet sie Krankheitserreger und hat somit reinigende Wirkung. Heilerde wird in Wasser aufgelöst und getrunken. Sprich die Anwendung aber bitte immer mit dem Kinderarzt ab!
Hausmittel gegen Durchfall: Vorsicht Flüssigkeitsverlust!
Durchfall wird für Dein Kind dann gefährlich, wenn sich der Flüssigkeitsverlust nicht ausgleichen lässt. Deshalb ist es ganz besonders wichtig, dass das Kind ausreichend trinkt. Am besten eignen sich Leitungswasser, Mineralwasser oder die schon erwähnten Teesorten. Du kannst den Tee leicht zuckern und auch mit einer Prise Salz anrühren. Außerdem sind Brühen oder ein Sud aus gekochten Äpfeln geeignete Hausmittel, um bei Durchfall für zusätzliche Flüssigkeit zu sorgen.
Kind hat Durchfall: Was essen?
Viele Eltern fragen sich, was sie Ihrem Kind bei Durchfall zum Essen anbieten sollen und ob Schonkost angezeigt ist. In manchen Fällen hat das Kind vielleicht keinen Appetit. Das kann durchaus akzeptiert werden, solange ausreichend getrunken wird. Hat Dein Kind Hunger, biete ihm am besten die klassischen Hausmittel bei Durchfall an: Geriebenen Apfel, Banane oder Karotten und Möhren. Auch Brühen sind gut geeignet, um den Flüssigkeitsspeicher zu füllen und den Verlust von Mineralstoffen auszugleichen. Auch Cola mit Salzstangen hat sich schon vielfach bewährt.
Eine spezielle Schonkost muss zwar nicht unbedingt eingehalten werden, allerdings ist es sinnvoll, Magen und Darm bei Durchfall zu schonen und eher leicht verdauliche Speisen anzubieten. Solche sind etwa Zwieback, Reis, Kartoffeln oder Haferflocken.
Mein Kind hat Durchfall! Wann zum Arzt?
Dein Kind hat Durchfall und sämtliche Hausmittel scheinen nicht zu helfen? Zögere nicht und suche zur Sicherheit den Kinderarzt auf. Vor allem bei folgenden Anzeichen ist der Arztbesuch zwingend anzuraten:
Wenn zusätzlich zum Durchfall auch Erbrechen auftritt.
Sofern ein Säugling betroffen ist.
Wenn die Farbe des Stuhls seltsam scheint.
Sofern Du Dein Kind nicht zum Trinken animieren kannst.
Sobald zusätzlich Fieber auftritt.
Wenn die Bauchkrämpfe eine starke Intensität aufweisen oder die Bauchdecke angespannt ist.
Wenn der Durchfall länger als sechs Stunden (Säugling), zwölf Stunden (Kleinkind) oder achtzehn Stunden (Schulkind) andauert
Was hilft gegen Schleim im Hals? Morgens nach dem Aufwachen kämpfst Du gegen zähen Schleim im Rachen? Zäher Schleim im Hals ohne Erkältung? Ein verschleimter Hals, oftmals verbunden mit einem Räusperzwang, kann sehr belastend sein. Welche Gründe dahinterstecken können und welche Hausmittel helfen, um Schleim im Hals zu lösen!
Morgens immer Schleim im Hals: Was ist der Grund?
Ständig Schleim im Rachen oder ein verschleimter Hals ist grundsätzlich nicht ungewöhnlich. Die Schleimhäute unserer Atemwege produzieren laufend Sekret, das eine wichtige Aufgabe übernimmt: Es transportiert Keime, Staub oder winzige Fremdkörper aus unserem Körper heraus. Damit das funktioniert, verspürst Du einen Hustenreiz oder Räusperzwang. Gegen das Räuspern kann Dir ein Inhalator helfen, der die Bronchien mit einem feinen Nebel befeuchtet.
Es könnte sich auch um eine Bronchitis handeln. Das ist eine akute Entzündung der Schleimhäute der Bronchien. Sie wird meistens durch Viren hervorgerufen und sollte ärztlich behandelt werden.
Was sind die Symptome einer Bronchitis?
Hustenreiz
Schleim im Hals
Husten
Fieber
Schmerzen im Brustraum, wenn du abhustest
Schnupfen
Mattheit, allgemeines Krankheitsgefühl
Schluckbeschwerden mit Halsschmerzen
Zäher Schleim im Hals ohne Erkältung
Zäher Schleim im Hals fällt uns besonders dann auf, wenn er übermäßig viel erscheint. Meist ist das bei einer Erkältung der Fall. Oder eben morgens, weil der Schleim in der Nacht seltener abgehustet wird und sich daher im Rachen sammelt. Gerade nach dem Aufwachen viel Schleim im Hals zu haben, kommt demnach häufig vor. Ist es aber ungewöhnlich viel Sekret, hast Du das Gefühl, chronisch verschleimt zu sein, oder wirst Du den Schleim nicht richtig los, solltest Du zur Sicherheit einen HNO-Arzt aufsuchen. Manchmal kann der Schleim im Hals nämlich auch andere Gründe haben!
Ständig Räuspern und Auswurf, aber nicht erkältet! Was steckt dahinter?
Meist ist ein verschleimter Hals kein Grund zur Sorge. Es gibt jedoch – neben einem banalen Infekt – einige Erkrankungen, die zu vermehrter Schleimproduktion in den Atemwegen führen. Wie:
Chronische Reizungen/Entzündungen der Schleimhaut
Allergien
Erkältung oder Grippe
Infektionen
Dehydration
Asthma bronchiale
Chronische Nebenhöhlenentzündung
Bronchitis
Reflux-Erkrankung
Chronische Mundatmung
Zysten
Auch Zigarettenrauch, Luftverschmutzung oder zu geringe Luftfeuchtigkeit können zu ständigem Schleim im Rachen führen.
Normalerweise stellt Schleim im Hals kein ernsthaftes Problem dar und oft verschwindet er von selbst. Es kann jedoch unangenehm sein und Symptome wie Husten, Halsschmerzen und Stimmprobleme verursachen. Wenn die Symptome jedoch länger als eine Woche anhalten oder von schwerwiegenden Symptomen wie Fieber, Atembeschwerden oder starkem Husten begleitet werden, solltest Du unbedingt einen Arzt aufsuchen.
Die Behandlung von Schleim im Hals hängt von der Ursache ab. Wenn die Ursache eine Erkältung oder Grippe ist, kann das Trinken von viel Wasser und Ruhe helfen, den Schleim zu beseitigen. Wenn die Ursache eine Allergie ist, können Antihistaminika oder Nasensprays verschrieben werden, um die Symptome zu lindern. Wenn die Ursache eine Infektion ist, können Antibiotika erforderlich sein.
Ständig Räuspern! So hustest du richtig und was hilft gegen Schleim im Hals?
Versuche, entspannt zu bleiben und den Hustenreiz eher weg zu atmen.
Huste nicht sofort bei jedem Reiz. Versuche, den Reiz zu unterdrücken und so wenig und so spät wie möglich zu husten.
Nur kurz und kräftig husten, um einen ausgewachsenen Hustenanfall zu vermeiden.
Huste in die Armbeuge, um die Ansteckungsgefahr über die Hände zu minimieren.
Nimm deine Faust und huste dagegen. Denn dann blähen sich die Backen auf und dieser Gegendruck verhindert oder mindert ein Verkrampfen.
Was kann man gegen einen verschleimten Rachen tun?
Selbst, wenn hinter chronischem Schleim im Hals keine ernsthafte Erkrankung steckt, unangenehm ist er dennoch! Es könnten auch ernsthafte Krankheiten dahinterstecken. Versuche es zunächst mit Hausmitteln. Wenn das nach einigen Tagen keine Linderung bringt, gehe bitte zum Arzt. Das hilft gegen Schleim im Rachen. Zumindest bringt es Linderung:
Parallel ist es gut, viel an die frische Luft zu gehen. Denn bei langen Spaziergängen werden die verschleimten Bronchien befeuchtet. Der Schleim verflüssigt sind, das Sekret fließt ab oder du kannst ihn abhusten und du kannst wieder freier atmen. Halte dabei Deinen Hals mit einem Schal warm.
Ebenfalls zu empfehlen ist ein Raumbefeuchter. Denn trockene Raumluft ist nicht gut bei einem verschleimten Hals. Trockene Luft reizt die Bronchien zusätzlich und kann einen Hustenreiz verstärken.
Trinke viel Tee. So oft wie möglich, denn die Wärme des Tees beruhigt die gereizten Bronchien.
Überwache Deine Körpertemperatur, damit Du bei Fieber gleich handeln kannst.
Hausmittel bei Schleim im Rachen
Hausmittel, die Dich dabei unterstützen, Schleim im Hals zu lösen:
Tee! Salbeitee gilt als entzündungshemmend und sehr beruhigend für den Hals und die Schleimhäute. Lindenblütentee gilt als schweißtreibend und kann so dabei helfen, die Erkältungsviren aus dem Körper zu vertreiben.
Spitzwegerich-Tee ist ein probates Mittel gegen Schleim und Erkältung
Eine Nasendusche, komplett ohne Chemie, kannst Du Nase und Hals spülen.
Ingwer wirkt antibakteriell. Du kannst ein Stück Ingwer kauen oder ein Stück Ingwer wie einen Tee mit heißem Wasser übergießen und über den Tag verteilt trinken. Ingwer hilft dem Hals und wirkt zudem stärkend auf das Immunsystem.
Honig hat ebenfalls eine leicht antibakterielle Wirkung. Er legt sich auf die gereizten Schleimhäute und kann dabei helfen, den Hustenreiz zu mildern. Insbesondere der wertvolle Manuka-Honig enthält viele gute Stoffe, die die Immunabwehr pushen.
Apfelessig! Ist gewöhnungsbedürftig, kann aber helfen, den Schleim im Hals zu vermindern. Mische zwei Esslöffel Apfelessig (am besten Bio) mit lauwarmem Wasser und gurgle damit. So lange und ausführlich wie möglich. Apfelessig enthält dabei viele Vitamine, die ebenfalls stärkend für den Körper sind.
Gurgeln mit Salzwasser löst den Schleim im Hals. Ähnlich wirkungsvoll gegen einen verschleimten Rachen sind Inhalationen mit Salzwasser oder Kamille.
Warme Halswickel – erwärme Wasser (niemals kochendes Wasser verwenden) und befeuchte damit ein Küchentuch. Wenn Du magst, kannst Du einen Thymian-Tee verwenden oder ein gut duftendes ätherisches Öl dazu geben. Lege das Tuch, das eine angenehme Wärme haben sollte um deinen Hals und wickle als zweite Schicht einen Baumwollschal darüber, um das Tuch zu fixieren und die Wärme etwas zu speichern.
Klopfen und Massagen auf dem Rücken können helfen, den festsitzenden Schleim zu lösen. Allerdings sollte das nur sehr sanft durchgeführt werden und keineswegs schmerzhaft oder unangenehm empfunden werden.
Was hilft gegen Schleim im Hals? Weitere Hausmittel
Kartoffeln sind empfehlenswert, da sie die Wärme länger speichern. Koche Kartoffeln und zerdrücke zwei Stück in ein Küchentuch. Befestige das Tuch mit Hilfe eines anderen Tuches am Hals und achte darauf, dass es nicht zu heiß ist, sondern eine angenehme Temperatur hat.
Schwitzkur – Wärme und Schwitzen steigern die Immunabwehr und können so auch gegen Halsschmerzen und Schleim wirksam sein. Schleim kann sich leichter lösen und so hoffentlich besser abgehustet werden.
Zwiebelsaft unterstützt die Bronchien. Hacke dafür ein bis zwei Zwiebeln klein hacken und mit Honig vermischt in einem Schraubglas stehen lassen. Nach einigen Stunden (am einfachsten über Nacht) bildet sich ein Saft. Diesen mehrfach am Tag teelöffelweise einnehmen. Die Kombination aus Zwiebeln und Honig hat sich vielfach bewährt und ist ein altes Hausmittel gegen etliche Erkältungsbeschwerden. Oder fertig Zwiebelsaft kaufen, falls Euch die Zwiebeln so zu intensiv sind.
Meerrettich kann gegen Schleim unterstützen. Frischer Meerrettich ist ein bewährter Schleimlöser. Etwas frischen Meerrettich reiben und ein bis zwei Teelöffel einnehmen. Wenn du keinen frischen Meerrettich zur Hand hast oder dir das zu heftig ist, kannst du auch Meerrettich aus dem Glas in kleinen Portionen zu dir nehmen.
Quarkwickel- Gib Quark auf ein Geschirrtuch und umhülle den Quark komplett mit dem Tuch, damit die Haut keinen direkten Kontakt mit dem Quark hat. Lege das Tuch um den Hals oder auf die Bronchien und bedecke es mit einem weiteren Tuch. Lasse es für etwa 20 Minuten liegen. Dann ist der Quark angetrocknet und sollte entfernt werden. Quark ist ein gutes Mittel, das Entzündungen aus dem Körper ziehen kann. zudem kann Quark helfen, Schleim zu lösen.
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Welche Medikamente können gegen Schleim im Rachen helfen?
Bei aggressivem und andauerndem Husten kann ein Hustenstiller Abhilfe bringen. Dies allerdings nur in Absprache mit dem Arzt und eher nachts. Denn Abhusten mindert den Schleim und sollte nur in Ausnahmefällen unterdrückt werden – eben um in der Nacht zur Ruhe zu kommen.
Bei festsitzendem Schleim kann ein sogenannter Schleimlöser Er unterstützt das Abhusten gegen festsitzenden Schleim.
Gehe bitte zum Arzt, lasse dich abhören und vor allem die Ursache abklären, wenn Du Schleim im Hals hast und vielleicht gar nicht erkältet bist. Denn es können auch chronische Ursachen dahinterstecken wie ein chronischer Reizhusten, eine Lungenkrankheit oder auch eine ansteckende Viruserkrankung.
Welche Nahrungsmittel können bei der Genesung helfen?
Insbesondere vitaminreiche Nahrungsmittel sind bei Erkältungsbeschwerden angeraten. Sie stärken das Immunsystem, so dass auch die Schleimhäute an Widerstandskraft gewinnen können, so dass ständiger Schleim hoffentlich bekämpft wird und abgehustet werden kann.
Aus Obst kannst du Shakes machen, sollte dir das Schlucken wegen Halsschmerzen, Schleim und Co. schwerfallen. Wie wäre ein Smoothie? Lecker und vitaminreich! Dafür leckere Obstsorten mixen, zum Verdünnen vielleicht noch etwas Wasser hinzufügen und einen kleinen Tropfen Öl, da die Vitamine A und E fettlöslich sind. Am besten funktioniert das mit einem leistungsstarken Mixer.
Achte darauf, dass Du bei einer akuten Halsentzündung keine allzu sauren Sorten nimmst, damit dein armer Hals nicht noch zusätzlich gereizt wird.
Probiere aus, was dir bekommt und schmeckt. Wie wäre es mit Banane, mildem Apfel, Kiwi oder Weintrauben?
Lebensmittel mit vielen Vitaminen, die dir helfen können, Schleim im Hals zu lösen
Spinat
Brokkoli
Rosenkohl
Karotten
Fenchel
Grünkohl
Was hilft gegen Schleim im Hals: Hier sind die besten Tipps um Schleim im Hals zu lösen:
Viel trinken, am besten Leitungswasser, Mineralwasser, ungesüßte Tees oder Saftschorlen. Das verflüssigt den Schleim und er lässt sich besser abhusten.
Erhöhte Luftfeuchtigkeit sorgt dafür, dass sich zäher Schleim nicht zu sehr festsetzt. Eine Schale mit Wasser oder feuchte Tücher auf der Heizung wirken diesbezüglich Wunder!
Den Hustenreiz solltest Du nicht unterdrücken, denn Husten sorgt dafür, dass der Schleim ausgeworfen wird.
Lutschbonbons mit Anis oder Eukalyptus befeuchten Deine Schleimhäute und sorgen dafür, dass sich der Schleim nicht so leicht festsetzt.
Wirkungsvoll gegen Verschleimungen der Atemwege sind außerdem Honig und Zwiebel.
Bei übermäßiger Sekretbildung im Hals kannst Du versuchen, auf Zigaretten und Alkohol zu verzichten sowie Milchprodukte zu reduzieren.
Bitte suche einen Arzt auf, wenn die Beschwerden nach 4 Tagen nicht abgeklungen sind oder du das Gefühl hast, dass die Hausmittel nicht helfen. Bei Fieber und geschwollenen Lymphknoten am Hals bitte sofort zum Arzt gehen.
Kann ständiger Schleim im Hals gefährlich werden?
Schleim im Körper ist nie ohne Grund da. Schleim hat eine Ursache und sollte behandelt werden. Denn er kann schlimmstenfalls in die Bronchien gelangen, wenn Du es nicht schaffst, genügend abzuhusten. Das kann dann, wenn Du Pech hast, zu einer gefährlichen Lungenentzündung führen. Dann sind unter Umständen Antibiotika nötig und Du kommst mit Hausmitteln nicht mehr weiter.
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Eine Schilddrüsenvergrößerung – auch Struma oder im Volksmund Kropf genannt – kommt relativ häufig vor. In vielen Fällen wird sie nicht bemerkt, in anderen Fällen empfinden Betroffene den Kropf als störend. Manchmal ist gar eine Operation notwendig. Wie merkt man eine Schilddrüsenvergrößerung und was Du dagegen tun kannst, erfährst Du hier.
Wie merkt man eine Schilddrüsenvergrößerung?
Bei der Schilddrüse handelt es sich um ein kleines Organ. Schmetterlingsförmig liegt es unter dem Kehlkopf auf der Luftröhre. Durch die Produktion bestimmter Hormone (zum Beispiel Thyroxin) ist sie an wesentlichen Stoffwechselvorgängen beteiligt und hält sich dabei meist im Hintergrund. Doch unter bestimmten Umständen kann es zu einem Wachstum der Schilddrüse kommen. Das kann völlig unbemerkt geschehen oder aber mit Beschwerden einhergehen. Manchmal ist eine Struma auch deutlich sichtbar und sticht uns als sogenannter Kropf ins Auge.
Schilddrüsenvergrößerung: Symptome im Überblick
Engegefühl im Halsbereich
Schluckbeschwerden
Druckgefühl im Hals
Berührungsempfindlichkeit im Halsbereich
häufiges Räuspern
Heiserkeit
Atemnot
Sichtbarkeit von außen (Kropf)
In den meisten Fällen treten bei einer Schilddrüsenvergrößerung keine oder nur geringe Beschwerden auf. Es ist allerdings durchaus möglich, dass es zusätzlich zu einer Unter- oder Überfunktion der Schilddrüse kommt.
Wie entsteht ein Kropf?
Der Hauptgrund für eine vergrößerte Schilddrüse ist Jodmangel. Die Schilddrüse benötigt das Spurenelement zur Hormonproduktion. Ist zu wenig davon vorhanden, teilen sich ihre Zellen, um mehr Hormone produzieren zu können. Dabei kommt es zum Wachstum und schlussendlich zum sicht- oder spürbaren Kropf.
Ist ein Kropf gefährlich?
Ein Kropf lässt immer Mutmaßungen zu, dass mit der Hormonproduktion der Schilddrüse etwas nicht stimmt. Ist das der Fall, besteht also beispielsweise eine Über- oder Unterfunktion, sind Stoffwechselprozesse beeinträchtigt. Außerdem entstehen durch das Wachstum des Schilddrüsengewebes Knoten. Heiße Knoten produzieren ihrerseits ebenfalls Hormone, was das empfindliche Gleichgewicht stört. Außerdem ist ein Risiko gegeben, dass die – ursprünglich gutartigen – Knoten bösartig werden. In Fällen, in denen der Kropf Beschwerden bereitet oder sehr viele Knoten vorhanden sind, kann deshalb eine Operation nötig werden.
Schilddrüsenvergrößerung erkennen
Der Arzt tastet die Schilddrüse ab. Außerdem ist ein großes Blutbild erforderlich, um die Schilddrüsenhormone zu kontrollieren. Zudem wird ein Ultraschall gemacht. Um herauszufinden, ob es sich bei den Verknotungen im Schilddrüsengewebe um heiße (hormonproduzierende) oder kalte Knoten handelt, wird eine Szintigrafie durchgeführt. Liegen alle Ergebnisse vor, kann der Behandlungsplan erstellt werden.
Was tun bei vergrößerter Schilddrüse?
Bei fehlenden oder geringen Beschwerden wird mittels medikamentöser Therapie (Jod- und Hormontabletten) versucht, die Schilddrüse wieder zu verkleinern. Dabei wird sie in regelmäßigen Abständen kontrolliert. Je jünger der Patient ist, desto besser sind die Erfolgschancen.
Ist der Kropf sehr störend und/oder befinden sich viele Verknotungen auf der Schilddrüse, ist eine Operation anzuraten. Dabei wird überschüssiges Gewebe entfernt. Danach ist eine Jod- und Hormontherapie angezeigt.
Schilddrüsenvergrößerung vorbeugen
Um einen Kropf gar nicht erst entstehen zu lassen, ist es notwendig auf entsprechende Jodzufuhr zu achten. Erwachsene benötigen davon täglich 200 Mikrogramm. Sinnvoll ist es, mit Jodsalz zu würzen und regelmäßig Seefisch auf den Speiseplan zu setzen.
Östrogenmangel? Östrogene sind die wichtigsten Sexualhormone der Frau. Denn sie sorgen dafür, dass befruchtungsfähige Eizellen heranreifen können und sind demnach wesentlich für die Fortpflanzung. Östrogen wird hauptsächlich in den Eierstöcken produziert, ein kleiner Anteil auch in der Nebennierenrinde. Herrscht Östrogenmangel vor, kann das eine Vielzahl unangenehmer Beschwerden mit sich bringen. Generell gehört das Absinken des Östrogenspiegels zwar zum natürlichen Alterungsprozess dazu (Wechseljahre). In manchen Fällen ist bei Östrogenmangel allerdings schneller Handlungsbedarf gefragt (verzögerte Pubertät, unerfüllter Kinderwunsch, stark ausgeprägte Symptome in den Wechseljahren).
Anzeichen von Östrogenmangel
Produzieren die Eierstöcke zu wenig Östrogen, zieht das eine Bandbreite von Beschwerden mit sich. Nicht unwesentlich ist dabei, in welchem Stadium des Lebens Östrogenmangel schlagend wird.
Symptome von Östrogenmangel während der Wechseljahre
Im Laufe des natürlichen Alterungsprozesses nimmt die Produktion von Östrogen in Eierstöcken und Nebennierenrinde ab. Östrogenmangel ist die Folge. Das ist völlig normal. Dennoch bewirkt die Hormonumstellung in den Wechseljahren häufig eine ganze Reihe von lästigen Symptomen.
Diese sind zum Beispiel:
Nachtschweiß
Hitzewallungen
Schlaflosigkeit
Stimmungsschwankungen/depressive Verstimmungen
Libidoverlust
Scheidentrockenheit
Herzrasen/Schwindelanfälle
Gewichtszunahme
die Körperbehaarung nimmt zu (Damenbart)
langfristig: Osteoporose (Knochenschwund)
Symptome von Östrogenmangel vor den Wechseljahren
Zusätzlich zu den bekannten Symptomen (Stimmungsschwankungen, Schweißausbrüche, etc.), wirkt sich zu wenig Östrogen vor den Wechseljahren auch noch anderweitig aus:
verzögerte Geschlechtsreife
Zyklusstörungen
Zwischenblutungen
Ausbleiben der Periode
ungewollte Kinderlosigkeit
Wie wird ein Östrogenmangel diagnostiziert?
Wird ein Östrogenmangel vermutet oder ist er recht wahrscheinlich (fortgeschrittenes Alter), ist die erste Ansprechperson der Gynäkologe. Anhand der Symptomatik und mit Hilfe eines Ultraschalls der Eierstöcke kann er eine Verdachtsdiagnose stellen. Sicherheit bringt ein Hormontest.
Was tun bei Östrogenmangel?
Manchmal sind die Wechseljahre aufgrund des Östrogenmangels mit starken Beschwerden verbunden. Oder ein Östrogenmangel ist Grund für verzögerte Geschlechtsreife, einen unregelmäßigen Zyklus oder unerfüllten Kinderwunsch. Dann ist rasches Handeln gefragt.
In der Regel verschreibt der Gynäkologe Hormonpräparate, durch die künstliches Östrogen von außen zugeführt und so der Hormonspiegel wieder angehoben wird. Solch eine Hormonersatztherapie kann unterschiedlich erfolgen: Entweder lokal (Salbe oder Zäpfchen im Genitalbereich angewendet) oder systemisch (oral oder über ein Hormonpflaster). Allerdings müssen hier auf jeden Fall Nutzen und Risiko gegeneinander abgewogen werden. Denn nicht immer ist eine Hormongabe nämlich auch tatsächlich sinnvoll (Herzerkrankungen, Blutgerinnungsstörung, Brustkrebserkrankungen).
Hausmittel gegen einen zu niedrigen Östrogenspiegel
Unabhängig von einer medikamentösen Therapie, gibt es einiges, das Betroffene selbst tun können, um die Östrogenproduktion anzukurbeln und den Körper wieder in ein hormonelles Gleichgewicht zu bringen:
Pflanzliche Arzneimittel wie Mönchspfeffer, Yamswurzel, Rotklee oder Traubensilberkerze kurbeln die Östrogenproduktion an (Achtung: Unbedingt mit dem Arzt absprechen). Baldrian, Johanniskraut oder Passionsblume helfen gegen Stimmungsschwankungen.
Gesunde Ernährung und ausreichend Flüssigkeitsaufnahme
Auf Zigaretten und übermäßigen Alkoholkonsum verzichten
Ausreichend Bewegung/Sport und Schlaf
Soja in die Ernährung einfließen lassen (enthält Isoflavone, sie sind dem Östrogen ähnlich)
Regulärer Verkaufspreis: 14,95 Euro. Du trägst lediglich die Versandkosten von 5,95 Euro.
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Glatte Haut an nahezu allen Körperstellen: Für viele Menschen das Nonplusultra. Wären da nicht diese lästigen roten Pickelchen nach dem Rasieren, die erbarmungslos gerade an sensiblen Stellen wie Intimbereich oder Achseln auftauchen. Was also machen gegen rote Punkte und Rasurbrand nach dem Rasieren? Wir haben verschiedene Tipps und Tricks zusammengetragen.
Rasur ohne rote Pickelchen: So gelingt’s!
Damit die störenden Pickelchen und Hautreizungen nach dem Rasieren erst gar nicht entstehen können, ist eine ganzheitliche Vorgehensweise notwendig. Viele Menschen machen bei der Rasur nämlich Fehler, die oben genannte Schwierigkeiten begünstigen. Dabei können Rasurbrand und Pickel nach dem Rasieren leicht vermieden werden, wenn man einfache Dinge beherzigt. Wesentlich sind nicht nur richtiges Equipment und Herangehensweise beim Rasiervorgang selbst, auch Vorbereitung und Nachbehandlung der Haut sind wesentlich.
Rote Pickelchen nach dem Rasieren: Wie entstehen sie?
Die kleinen Pickel, die nach einer Rasur auftreten können, entstehen vereinfacht gesagt durch eine Reizung der Haarwurzel. Dies passiert aufgrund mechanischer Reibung bei der Rasur selbst, aber auch durch Verunreinigungen durch Rasierschaum, Duschgel oder Schweiß.
Was hilft gegen rote Pickelchen und Juckreiz nach dem Rasieren?
Brennende rote Pickelchen nach dem Rasieren sind eine unangenehme Sache. Zurecht suchen Betroffene nach geeigneten Mitteln, die Hautirritationen loszuwerden. Grundsätzlich sind beruhigende Cremes und Aftershaves nach der Rasur absolut empfehlenswert. Doch es gibt noch eine ganze Reihe anderer Möglichkeiten, dem Juckreiz und Rasurpickelchen den Kampf anzusagen. Mit entsprechender Vorbereitung der Haut, der richtigen Vorgehensweise bei der Rasur selbst und geeigneter Nachbehandlung ist man in jedem Fall auf der sicheren Seite. Eine Rasur ohne lästige Pickel gelingt auf diese Weise am wahrscheinlichsten.
Nie mehr unangenehme Hautreizungen nach der Rasur: Vorbereitung der Haut
Dir richtige Vorbereitung der Haut ist das A & O bei der Rasur. Wärme und Feuchtigkeit (also eine warme Dusche oder Wanne) weichen die Haut auf, sorgen für gute Durchblutung und machen das Haar geschmeidiger. Auch ein Peeling hat einen positiven Effekt. Auf diese Weise wird eingewachsenen Haaren entgegengewirkt und Verunreinigungen werden sanft entfernt. Ist das Haar zu lang, sollte man es überdies kürzen, um die mechanische Einwirkung auf das Haar zu minimieren. Bevor es nun an die Rasur selbst geht, sollte Rasierschaum oder Rasiergel aufgetragen werden.
Rasur ohne Pickel: Richtiges Werkzeug und Technik sind wichtig
Wesentlich für eine pickelfreie Rasur ist der Gebrauch des richtigen Werkzeugs. So sollte die Rasierklinge immer scharf sein, um das Haar tatsächlich zu schneiden. Stumpfe Rasierklingen neigen dazu, am Haar zu reißen. Irritationen sind die Folge. Die Klinge ist also regelmäßig auszutauschen.
Auch sollte darauf geachtet werden, beim Rasieren keinen zu starken Druck auszuüben, denn das irritiert die Haut unnötig. Ein sanftes Gleiten der Klinge auf der Haut erfüllt seinen Zweck, ohne die Haut übermäßig zu reizen.
Wesentliches Kriterium für eine pickelfreie Haut nach der Rasur: in Wuchsrichtung der Haare rasieren! Es mag zwar etwas länger dauern bis wirklich sämtliche Haare entfernt sind, hat aber den großen Vorteil, dass die Haarwurzeln am wenigsten gereizt werden. Gerade an sensiblen Stellen wie Intimbereich und Achselhöhlen hat sich diese Technik bewährt.
Rasurpickelchen loswerden: Nachbehandlung der Haut
Neben einem guten Aftershave ist es ratsam, direkt nach der Rasur zu enge und synthetische Kleidung zu meiden, um die Reibung zu minimieren. Auch Schweiß kann Rasurpickelchen begünstigen. Sonnenbaden oder Sport direkt nach der Rasur sollten also ausbleiben.
Kannst Du chronischen Stress erkennen? Immer mehr Menschen leiden unter chronischem Stress. Die Folgen sind mitunter gravierend. Im schlimmsten Falle droht ein Burnout. Doch was versteht man überhaupt unter Stress und weshalb kann er uns krank machen?
Stress: Eine normale körperliche Reaktion
Akuter Stress ist im Grunde genommen eine ganz normale Reaktion unseres Organismus auf äußere Umstände. Kurzzeitige Reize lösen eine Stressreaktion im Körper aus. In Sekundenschnelle sind wir dann in der Lage, ganz besonders effizient zu reagieren. Unsere Konzentration ist stark erhöht, das Blut wird rascher durch den Körper gepumpt. Dadurch werden jede Menge Energien frei. Das hat Mutter Natur absichtlich so eingerichtet, um den Fortbestand der Menschheit zu sichern.
Treten solche akuten Stresssituationen gehäuft auf, womöglich auch noch in einer starken Intensität, kann uns das aber auf Dauer krank machen. Akuter Stress wird zu chronischem Stress. Körper, Psyche und und Geist werden dauerhaft strapaziert.
Chronischer Stress: Symptome
Bei chronischem Stress ist der Körper quasi dauerhaft in Alarmbereitschaft. Kein Wunder, dass das an unseren Reserven zehrt! Über kurz oder lang machen sich die ersten Symptome bemerkbar. Unternimmst Du nichts dagegen, manifestieren sich solche Anzeichen von chronischem Stress.
Daran kannst Du dauerhaften Stress erkennen:
Bluthochdruck → Die Gefahr für Herzinfarkt oder Schlaganfall steigt
Um chronischen Stress zu bekämpfen, beziehungsweise es gar nicht erst so weit kommen zu lassen, sollte man sich seiner Ursachen bewusst sein. Auch gilt es, eine Sensibilität dafür zu entwickeln, in welchen Situationen uns Stress positiv unterstützt (Eustress) und wann Stress negativ wirkt und uns schwächt (Distress).
Wird Stress zu einem dauerhaften Zustand, der sich negativ auf unsere Gesundheit auswirkt, sind die Gründe dafür meist vielfältig. Sie können sowohl im beruflichen als auch im privaten Umfeld liegen. Vor allem in Berufen, in denen eine hohe Leistungsbereitschaft gefordert wird, ist die Wahrscheinlichkeit für chronischen Stress bis hin zum Burnout erhöht. Doch auch Turbulenzen im Privatleben können zu chronischem Stressgefühl führen. Zudem ist es heutzutage häufig der Fall, dass Berufliches und Privates ineinander übergreifen. Wir sind ständig erreichbar, quasi stets in Alarmbereitschaft. Für unser Stressempfinden ist das äußerst kontraproduktiv.
Die häufigsten Ursachen für chronischen Stress im Überblick. So kannst Du chronischen Stress erkennen:
erhöhtes Arbeitspensum; Leistungsdruck
Zeitdruck; schlechtes Zeitmanagement
dauerhafter Lärm
ständige Erreichbarkeit
Reizüberflutung
Perfektionismus; zu hohe Anforderungen an sich selbst
zu hohes Verantwortungsgefühl (beispielsweise Schwierigkeiten, zu delegieren)
Überforderung
zu viele Verpflichtungen im Alltag („Freizeitstress“)
Schwierigkeiten, abzuschalten
geringe Belastbarkeit
Krankheiten oder chronische Schmerzen
Konflikte, Mobbing, Isolation
Verluste (Arbeitsplatzverlust; Tod eines Angehörigen; Trennung,…)
Schulden
Was kann man gegen chronischen Stress tun?
Bemerkst Du Anzeichen von chronischem Stress, dann ist es höchste Zeit, etwas zu verändern! Generell solltest Du gut auf Dich achten und eine gewisse Work-Life-Balance nicht aus den Augen verlieren. Gegen manche Einflüsse von außen, die chronischen Stress auslösen können, ist man leider machtlos. Umso wichtiger ist es, jene Aspekte zu verändern, auf die man Einfluss hat. So gibst Du chronischem Stress keine Chance!
Hier einige Vorschläge, wie Du negativen Stress im Alltag in die Schranken weisen kannst:
Achte auf eine gesunde Ernährung, ausreichend Bewegung und Schlaf.
Entspannungstechniken, Yoga oder Meditation können helfen.
Nimm Dir bewusst Zeit für die Dinge und Menschen, die Dir gut tun.
Sorge für Pausen, Entspannung und Regeneration.
Überdenke Deine eigenen Ansprüche und trete auch mal kürzer.
Schalte das Smartphone ruhig einmal aus.
Begib Dich in die Natur, denn das lädt die Batterien im Handumdrehen auf.
Mache tatsächlich Feierabend! Dienstliches muss bis zum nächsten Tag warten.
Lache und tanze den Stress einfach fort!
Lerne, Aufgaben zu delegieren und auch einmal Nein zu sagen.
Hast Du das Gefühl, dass gar nichts mehr geht, dann hole Dir dringend professionelle Hilfe!
Wenn Du merkst, dass Dein Stresslevel stark erhöht ist, hilft es, sich zu besinnen, um erkennen zu können, wo die Ursachen liegen. Führe am besten ein „Stresstagebuch“, in das Du über ein bis zwei Wochen all jene Situationen einträgst, die mit erhöhter Anspannung und Stress verbunden sind. Wie sagt man nämlich so schön? Nur wer den Feind kennt, kann ihn auch bekämpfen!
Hier noch ein Buchtipp zum Thema: Stress, Trennung und Trauer.
Ist tägliches Haarewaschen ungesund? Für viele Menschen gehört das tägliche Haarewaschen zur Körperpflege dazu. Doch ist es überhaupt gesund, sich täglich die Haare zu waschen? Wie oft sollte man die Haare waschen und was sollte dabei beachtet werden? Mehr dazu erfährst du hier.
Wie oft Haare waschen ist gesund?
Standhaft hält sich der Mythos, dass tägliches Haarewaschen schädlich für die Haare sei und man es sich daher schleunigst abgewöhnen sollte. Das stimmt so nicht! Vermutlich stammt diese Weisheit aus Zeiten, in denen Shampoos noch ohne Tenside und Pflegeformeln auskommen mussten. Shampoo, das heute im Handel erhältlich ist, ist für die tägliche Haarwäsche entwickelt, also keineswegs schädlich fürs Haar. Es gibt demnach keinen Grund, sich tägliches Haarewaschen zwingend abzugewöhnen, wenn man das nicht möchte. Damit das Haarewaschen jeden Tag aber tatsächlich wohltuend für Kopfhaut und Haar bleibt, gilt es einiges zu beachten.
Ist tägliches Haarewaschen ungesund?
Tägliches Haarewaschen ist für Kopfhaut und Haar überhaupt kein Problem, vorausgesetzt, man verwendet das richtige Produkt und beachtet einige Kniffe rund um die Haarwäsche. Natürlich ist die Auswahl des richtigen Shampoos das A & O. Aber auch beim Haarewaschen selbst lässt sich einiges anwenden, um das Haar nachhaltig zu pflegen und gesund zu halten.
Täglich Haare waschen: Das ist zu beachten
Handelsübliche Shampoos sind mit Tensiden ausgestattet, die Talg und Schweiß sorgsam entfernen. Gleichzeitig wird das Haar durch zugesetzte Pflegeformeln gepflegt und gestärkt. Spezielle Produkte sind bei schnell fettendem, trockenem oder coloriertem Haar anzuraten. Gerade in Fachgeschäften (zum Beispiel Friseurbedarf) kann man sich diesbezüglich gut beraten lassen.
Werden die Haare täglich gewaschen, ist es besonders wichtig, nicht zu heißes Wasser zu verwenden. Das trocknet Haar und Kopfhaut nämlich aus. Auch sollte auf ein übermäßiges Einmassieren des Shampoos in die Kopfhaut verzichtet werden, denn auf diese Weise wird die Talgproduktion nur unnötig angeregt. Schnell nachfettendes Haar ist die unschöne Folge.
Tägliche Haarwäsche: Extraportion Glanz
Ein guter Tipp für gesundes und glänzendes Haar: den Waschvorgang mit einem kalten Guss oder einer Portion Essigwasser zu beenden. Das schließt die Schuppenschicht und lässt das Haar nach der täglichen Haarwäsche strahlen. Und auch für die tägliche Haarwäsche gilt: den Fön nicht zu heiß schalten, denn das strapaziert das frisch gewaschene Haar.
Tägliches Haarewaschen ist kein Muss
Es sei erwähnt: Ein Muss ist die tägliche Haarwäsche natürlich nicht. Neigt man zu strapazierfähigem, nicht leicht fettendem Haar, reicht es vollkommen aus, das Haar nach Bedarf zu waschen. Und so mancher verzichtet auch gerne auf Shampoo und greift zu einem Stück Haarseife.
Weiterführende Information. Haare besser nicht jeden Tag waschen.
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Wie gesund ist es, Leitungswasser zu trinken? Einfach den Wasserhahn aufdrehen und das kühle Nass genießen, ohne näher darüber nachdenken zu müssen – in Deutschland ist dies ohne weiteres möglich. So zumindest die landläufige Meinung! Doch kann man das für bare Münze nehmen und Leitungswasser wirklich bedenkenlos trinken? Und wenn ja, was macht uns da so sicher?
Kann man Leitungswasser wirklich bedenkenlos trinken?
Ist der Genuss von Leitungswasser tatsächlich gesund? Immer wieder hört man von Schadstoffen wie Nitrat, Kalk, Blei oder Rost, die sich im frischen Wasser tummeln. Und wie ist das mit den Horrormeldungen, nach denen Abfallprodukte aus Massentierhaltung und Pestizide aus der Landwirtschaft direkt in unserem Grundwasser landen? Kann man denn wirklich davon ausgehen, dass das Wasser, das in deutschen Haushalten aus dem Wasserhahn läuft, bedenkenlos getrunken werden darf?
Woher kommt eigentlich unser Trinkwasser?
Zu etwa 70 % stammt unser Trinkwasser aus Grund- und Quellwasser. Die restlichen 30 % werden aus Flüssen, Seen und Brunnen gewonnen. In heimischen Wasserwerken werden aufwändige Analysen des kostbaren Nass durchgeführt und bei Bedarf wird dieses entsprechend aufbereitet. Der Konsument kann sich also sicher sein: Das Wasser, das, ausgehend von den Wasserwerken, durch das Rohrsystem bis zu den jeweiligen Hausanschlüssen sprudelt, entspricht – Trinkwasserverordnung sei Dank – extrem hohen Qualitätsstandards.
Streng festgelegte Schadstoffgrenzwerte dürfen auf keinen Fall überschritten werden. Durch regelmäßige Analysen werden diese auch regelmäßig kontrolliert. Das bedeutet allerdings nicht automatisch, dass sich überhaupt keine Schadstoffe im Trinkwasser befinden, ganz im Gegenteil! Durch Aufbereitungsprozesse und Filterung ist deren Ausmaß allerdings so gering, dass der Genuss von Trinkwasser, so wie es die Wasserwerke verlässt, gesundheitlich absolut unbedenklich ist.
Wie kommt es also, dass Trinkwasser bei uns nicht zwingend ungesund ist, wo doch Abfallprodukte aus Landwirtschaft und Tierhaltung auch in Deutschland im Grundwasser landen? Dies liegt – wie schon erwähnt – an den hochwertigen Aufbereitungsmöglichkeiten des (künftigen) Trinkwassers in den Wasserwerken selbst. Mitnichten entspricht das Grundwasser nämlich automatisch den sehr hoch gesteckten Standards.
Nitrat im Grundwasser: Kann man Wasser aus der Leitung trinken?
Schuld daran sind beispielsweise Pestizide und Düngemittel aus der Landwirtschaft. Leicht gelangen diese vom Boden ins Grundwasser oder werden gar in Flüsse und Seen geleitet. Das wiederum führt dazu, dass unser Grundwasser relativ hohe Nitratwerte aufweist. Auch verstärkte Tierhaltung oder gar Massentierhaltung wirken sich auf das Grundwasser aus. Nicht nur landet in diesem Zusammenhang ebenfalls viel Nitrat im Grundwasser, auch Medikamentenrückstände werden zum Problem. Denn durch die Ausscheidungen der Tiere gelangen Arzneimittelreste in den Boden und von dort ins Grundwasser. Die Wasserwerke haben also alle Hände voll zu tun, um den Bestimmungen der Trinkwasserverordnung nachzukommen und unser hochwertiges Trinkwasser entsprechend aufzubereiten.
Wie gesund ist Leitungswasser? Gesund oder ungesund – das ist hier die Frage!
Achtung: Die Trinkwasserverordnung ist nur bis zum jeweiligen Hausanschluss gültig. Danach liegt die Qualität des Wassers, so wie es tatsächlich aus den Wasserhähnen in Häusern und Wohnungen läuft, in der Verantwortung der Eigentümer. In diesem Zusammenhang können Material und Beschaffenheit der Verrohrungen entscheidend sein für die Frage, ob das eigene Trinkwasser bedenkenlos getrunken werden darf.
Vor allem in alten Häusern findet man beispielsweise noch Bleirohre vor, was schnell gesundheitlich bedenklich werden kann. Auch Kalk ist immer wieder Thema. Rost wiederum mag im Trinkwasser vielleicht nicht sonderlich schön aussehen, ist aber gesundheitlich nicht bedenklich. Meist verschwindet der störende Rotstich des Wassers, wenn man dieses etwas laufen lässt. Wer auf Nummer sicher gehen will, kann auf jeden Fall Wasserproben entnehmen und analysieren lassen. Stellt man eine hohe Schadstoffkonzentration fest, sollte man unverzüglich reagieren. Beispielsweise muss der Vermieter alte Rohre aus Blei bei zu hohen Bleiwerten austauschen.
Leitungswasser vs. Mineralwasser: Was ist gesünder?
In Zusammenhang mit der Frage, ob Leitungswasser denn gesund oder ungesund ist, stellt sich häufig automatisch jene, was denn nun eigentlich generell gesünder ist, Leitungswasser oder Mineralwasser?
Auch Stiftung Warentest ist dieser Frage im August 2016 nachgegangen und zu überraschendem Ergebnis gekommen: Im Vergleich zum Mineralwasser, das in einzelnen Fällen bezogen auf die Schadstoffdichte nicht ganz lupenrein war, schnitten alle 28 analysierten Leitungswasserproben aufgrund der hohen Auflagen durch die Trinkwasserverordnung einwandfrei ab. Leitungswasser ist demnach also nicht nur günstig und umweltschonend, es ist – zumindest bis zum jeweiligen hausinternen Wasseranschluss – auch absolut unbedenklich.
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