Welche Bachblüten helfen zur Beruhigung?

Bachblüten zur Entspannung

Stress, Hektik, Anspannung und ein „lasst mich auch mit“ wirken ständig auf uns ein. Gerade in solchen Fällen ist es daher wichtig, Möglichkeiten zur Entspannung zu finden. Bachblüten könnten ein Weg sein. Welche Bachblüten dabei helfen? Lies einfach weiter*.

Was versteht man unter Bachblüten?

Bachblüten wurden vom britischen Mediziner Dr. Bach in den 1930-Jahren entwickelt und sollen dabei helfen, das seelische Gleichgewicht (wieder) herzustellen. Er erforschte die Wirkung von Blütenextrakten und entwickelte 38 Essenzen, die harmonisierend auf Psyche und Seele einwirken und je nach Belastungssituation ausgewählt werden.

Wie wirken Bachblüten?

Die Wirkung von Bachblüten richtet sich an die Wiederherstellung des seelischen Gleichgewichts. Es steckt die Idee dahinter, dadurch auch den Körper und Krankheiten ins Lot zu bringen.

Wie lange dauert es bis sie wirken?

Es gibt sogenannte „Notfalltropfen“. Diese sind fertig gemischt und helfen relativ schnell. Ansonsten sollte man Bachblüten einige Tage einnehmen bis sich eine Wirkung zeigt und sich die Symptome bessern.

Bachblüten zur Entspannung

Wofür werden Bachblüten eingesetzt?

Vor allem zur psychischen Stabilisierung und zur Krisen- und Stressbewältigung. Aber auch zur begleitenden Behandlung von Krankheiten.

Die Hauptanwendungsgebiete:

  • Entspannung
  • Ängste, Stress
  • Erschöpfungszustände, Burn Out
  • Überforderung
  • Trauer, Melancholie
  • Verzweiflung, Schuldgefühle
  • Schlafstörungen
  • Lebenskrisen, Beziehungsprobleme

Welche Bachblüten gibt es zur Beruhigung?

Agrimony (Odermenning): Negative Gedankenmuster, Unruhe, belastende Gedanken und Sorgen, die vor anderen verborgen werden

Cherry Plum (Kirschpflaume): Angstzustände, Selbstbeherrschung, gegen innere Anspannung

Clematis (Weiße Waldrebe): Realitätsgefühl verbessern, geistige Abwesenheit, innere Unzufriedenheit

Cerato (Bleiwurz): Starke Selbstzweifel, Mehr Gewissheit für Menschen, die sich selbst nur wenig zutrauen

Impatiens (Drüsentragendes Springkraut): Ungeduld, Reizbarkeit, innere Unruhe, Ausgleich heftiger Reaktionen

Rock Rose (Gelbes Sonnenröschen): Angstgefühl, Panikattacken, Akzeptanz der eigenen empfindsamen Wahrnehmung

Scleranthus (Einjähriger Knäuel): Unausgeglichenheit, Zerrissenheit, mehr innere Besonnenheit

Star of Bethlehem (Doldiger Milchstern): Schock, Trost, Reorientierung, Erholung nach einem Schicksalsschlag

White Chestnut (Weiße Kastanie): Grübeleien, wiederkehrende Gedanken, Sortieren der Gedanken

Bachblüten

Das solltest Du bei Bachblüten beachten:

Bachblüten ersetzen keine medizinische Therapie. Sie sind eher begleitend zu sehen. Wende Dich bei Beschwerden an einen Arzt und lasse Dich zu Bachblüten beraten. Gerade auch Heilpraktiker unterstützen Dich mit einer Bachblüten-Therapie.

Wie kann ich sie einnehmen?

  • Tropfen pur oder in Wasser aufgelöst
  • Tee
  • Dragees
  • Globuli
  • Salben, Cremes
  • Bäder

Rescue-Tropfen – Helfer in der Not

In den Bachblüten-Rescue-Tropfen sind Bachblüten bereits fertig gemischt und können leicht als Notfallmittel * angewendet werden. Sie kommen zum Einsatz beispielsweise bei Panikattacken, Schockzuständen, Angst oder einer Phobie.

Die Wirkung ist universell, unabhängig von der Persönlichkeit. Somit kann man direkt aus dem Fläschchen einige Tropfen auf die Zunge geben. In den Rescue-Tropfen sind folgende Blüten gemischt: Drüsentragendes Springkraut, Doldiger Milchstern, Kirschpflaume, Gelbes Sonnenröschen und Weiße Waldrebe. Rescue-Tropfen gibt es auch als Rescue Night Tropfen, die bei Einschlafbeschwerden eingesetzt werden können.

* Dieser Beitrag entstand in Zusammenarbeit mit Shopapotheke * .

Quelle und mehr Information bei Wikipedia.

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18 Comments

  1. Trotz diverser Zusatzqualifikationen im Bereich der natürlichen Heilmittel, bin ich mit Bachblüten noch nie richtig warm geworden.
    Für mich persönlich gibt es wirkungsvollere Behandlungsmöglichkeiten.
    Grundsätzlich aber stehe ich immer auf dem Standpunkt, jeder soll das nutzen, was für ihn am besten ist. Und daher gibt es bestimmt viele Menschen, für die Bachblüten passen.

    Wer weiß, vielleicht werde ich ja doch irgendwann mal warm mit ihnen 🙂

    Viele Grüße, Katja

    1. Hi
      ich freue mich, wenn Du neue Erkenntnisse gewinnen konntest 🙂
      Liebe Grüße Astrid

  2. […] Bachblüten können entscheidend zur Beruhigung beitragen. […]

  3. Mit Bachblüten habe ich mich bisher noch nicht beschäftigt. Die Darreichungsform ist breit gefächert, da ist ja für jeden etwas dabei. Interessant finde ich die Rescue-Night-Tropfen, gerade für Menschen mit Einschlafschwierigkeiten eine schöne Alternative zu Schlafmitteln. Ich habe damit zum Glück keine Probleme, dennoch fand ich den ganzen Artikel rund um die Bachblüten sehr interessant.

    Liebe Grüße
    Mo

    1. Hi Mo,
      ich mag die Rescue-Tropfen sehr gerne. Die helfen schnell und sind easy in der Anwendung.
      Vielleicht kannst Du sie ja mal jemandem weiterempfehlen.
      Beste Grüße
      Astrid

  4. Liebe Astrid,
    Ich wusste gar nicht, dass es verschiedene Arten von Bachblüten gibt. Ich kannte das nur so als allgemeinen Begriff. Spannend, welche Eigenschaften ihnen zugeschrieben werden. Bei leichteren Symptomen kann man damit vielleicht ja wirklich Linderung erzielen.
    Liebe Grüße von Miriam von Nordkap nach Südkap

    1. Stimmt liebe Miriam, probiere es bei Gelegenheit doch einfach mal aus!
      Beste Grüße und hab ein super sonniges Wochenende
      Astrid

  5. Ach. Und ich einfältige Urschel dachte, es geht bei Bachblüten nur um Gewächse am Bach. Danke für diesen informativen Beitrag.

    1. hihi.
      Wenn ich damit Erhellung bringen konnte, passt es doch auch!
      Beste blumige Grüße
      Astrid

  6. Ich bin Tierheilpraktikerin und habe mich unter anderem auf Bachblüten spezialisiert. Dein Beitrag ist für mich also nicht neu. Ich muss allerdings dazu sagen, dass viele Ärzte dies noch als Humbug bezeichnen und Plazebo. Das ist für mich Quatsch, denn Tieren kann man nichts vormachen. Was wichtig ist (als Behandler:in), dass man die Anamnese gründlich betreibt. Ich habe extra Bachblüten-Anamnese-Bögen und führe dann auch Gespräche mit den Besitzern. Meinem Pferd konnte ich eine Stallumstellung erleichtern (die Wirkung war enorm), meinem Hund letztes Jahr seinen letzten Weg! Das kann man sich nicht einbilden, es konnten auch andere beobachten, die daran nicht „glauben“. Bachblüten sind dazu da, um sich selbst zu helfen. Leider werden sie zu wenig genutzt (außer Rescue, was ja schon eine vorgefertigte Mischung und echt klasse ist. Die haben echt viele Menschen in ihrer Hausapotheke. Ihnen ist garnicht bewusst, dass dies Bachblüten sind!).

    Lieben Gruß, Bea.

    1. Ich habe auch gute Erfahrungen. Sowohl bei Tieren wie auch bei Menschen! Klasse, dass Du darauf spezialisiert bist. 🙂

  7. Liebe Astrid,
    Bachblüten habe ich für mich selbst noch nicht benutzt, zumindest nicht so. Unsere Katze habe ich allerdings mal damit behandelt, als die zweite Katze einzog – das ging gut.
    Herzliche Grüße
    Anja von STADT LAND WELTentdecker

    1. Liebe Anja,
      das ist eine hervorragende Idee, denn gerade auch für unsere Haustiere wirken Bachblüten hervorragend.

  8. Tolle Idee und ich habe einiges Neues erfahren

  9. Ich mag Bachblüten sehr und habe trotzdem noch was Neues dazugelernt.

    1. Das freut mich sehr!

  10. […] Geh auf neue Ziele zu, wenn die Zeit reif ist und gönne dir selbst das Leben, das für dich gut ist. Du bist stark! Vielleicht helfen Dir auch Bachblüten? Blogbeitrag Bachblüten […]

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