Löwenzahnhonig selbstgemacht – vegan und lecker

Löwenzahnhonig selbstgemacht

Spätestens im April beginnen die Wiesen um uns herum in strahlendem Gelb zu leuchten: Der Löwenzahn ist da und verwandelt die Landschaft in freundliches Gelb. Und daraus ist ruck zuck Löwenzahnhonig selbstgemacht!

Du kannst aus den Blüten einen leckeren Honig oder Sirup herstellen und hast so auch gleich einen wunderbaren Anlass für einen Spaziergang.

Löwenzahnhonig – warum eigentlich?

Wie pflückt man Löwenzahnblüten am Besten?

  • Die beste Zeit für das Pflücken der Löwenzahnblüten ist am späten Vormittag bis in den Nachmittag hinein. Denn in diesem Zeitraum sind die Wiesen eher trocken, da der Morgentau durch ist und die Feuchtigkeit der Abenddämmerung noch nicht da ist.
  • Ein sonniger Tag ist gut geeignet, da die Blüten dann voll geöffnet sind.
  • Pflücke die Blüten kurz unter dem Kopf ab, da die Stiele nicht benötigt werden.
  • Pflücke am besten in einen Korb oder in einen Stoffbeutel. So Blüten Luft und fangen nicht in Plastik das „Schwitzen“ an.
  • Meide direkte Wegesränder (Hunde, Abgase, etc.)
  • Etwa 400 Blüten sollten es für den Löwenzahnhonig sein.
  • Lass die Blüten nach dem Pflücken noch etwas offen liegen. Dann können sich kleine Insekten selbstständig wegbewegen und werden nicht beim Waschen getötet.

Löwenzahnhonig selbstgemacht

Rezept für Löwenzahnhonig

Zutaten:

  • Etwa 400 Blüten
  • 1 Bio-Zitrone
  • 1 Bio-Orange
  • Das Mark einer Vanilleschote
  •  Etwa 1 Liter Wasser
  • 1kg Zucker

Zubereitung:

  • Spüle die Blüten unter fließendem Wasser gründlich ab.
  • Schneide die Zitrone und die Orange in Scheiben.
  • Bringe das Wasser zum Kochen und füge die Löwenzahnblüten und die Scheiben hinzu.
  • Lasse alles in einem geschlossenen Topf für 20 Minuten köcheln.
  • Lasse den Topf abkühlen und bedeckt für 24 Stunden ziehen.
  • Gieße anschließend alles durch ein großes Sieb in eine Schüssel und drücke zum Schluss die Blüten gut aus.
  • In einem zweiten Durchgang gießt du die Flüssigkeit durch ein Geschirrtuch oder Leinentuch wieder in einen Topf, um auch die feinen Rückstände herauszufiltern.
  • Gib den Zucker und das Innere der Vanilleschote dazu und lasse die Flüssigkeit für eine Stunde köcheln. Rühre dabei beständig um, damit dir nichts anbrennt.
  • Zum Schluss füllst du den Löwenzahnhonig in Schraubgläser, die du vorher ausgekocht hast.

Tipps für die Zubereitung des selbstgemachten Löwenzahnhonigs:

  • Ist deine Masse zu fest, füge noch etwas Wasser hinzu.
  • Ist dein Honig zu flüssig, kannst du die Masse mit mehr Zucker verfestigen.
  • Falls du Geschmacksvarianten herstellen möchtest: Nelken, Rosmarin oder Kurkuma sind hier empfehlenswert.
  • Auch Rosenblätter oder Äpfel kannst du zur Variation ausprobieren.
  • Das Rezept kannst du ebenfalls mit Holunderblüten oder Fliederblüten ausprobieren.

Löwenzahnhonig selbstgemacht

Wie lange ist Löwenzahnhonig haltbar?

Achte immer darauf, nur mit einem sauberen Löffel ins Honigglas zu gehen, damit keine Verunreinigungen entstehen oder sich Schimmel bildet.

Dieses Rezept mag ich sehr gerne, da es gut schmeckt und einfach eine wunderbare Alternative zu echtem Honig darstellt.

Darüber hinaus sammle ich leidenschaftlich gerne Dinge in der Natur und liebe es, damit kreativ zu sein.

Wie machst du das?

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5 Comments

  1. […] Löwenzahnhonig selbstgemacht – vegan und lecker […]

  2. Heute werde ich Löwenzahn pflücken gehen und mich an dem Löwenzahnhonig versuchen. Ich freue mich darauf! Mit Holunder funktioniert das Rezept hervorragend. Ich habe letztes Jahr mit diesem Rezept leckeren Holundersirup gekocht.
    Ich bin richtig auf den Löwenzahn gespannt!

    1. Hallo liebe Tikiwe,
      das freut mich sehr. Vielleicht kannst du es auch mischen?
      Guten Appetit und vor allem viel Freude beim Sammeln und Zubereiten!

  3. […] Zutaten: 1 Glas lauwarmes Wasser, 1 bis 2 Teelöffel Apfelessig naturtrüb, 1 Teelöffel Honig oder Löwenzahnhonig […]

  4. […] Fazit: Bärlauch schmeckt nicht nur gut, er ist auch sehr gesund und vertreibt die Frühjahrsmüdigkeit. Zudem kann man sich herrlich kreativ damit austoben. Mehr zu „Was kann ich mit Bärlauch selbst machen“ in einem der nächsten Blogbeiträge. Wie wäre es zudem mit einem Rezept für Löwenzahnhonig? […]

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